CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt

CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt
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Nach Merkels großer Ankündigung am Montag diskutierten fünf Gäste bei Frank Plasberg das Thema: „Nach Merkels Teilrückzug: Was gerät jetzt noch ins Rutschen?“

ARD-Talk „Hart aber fair“

Wulff? Plasberg-Gast sorgt für überraschenden Vorschlag als Merkel-Nachfolger

Nach Merkels Rückzugs-Ankündigung am Montag diskutierten fünf Gäste bei Frank Plasberg. Doch das Thema Merkel wurde schnell abgelöst.

Berlin - Es war natürlich das politische Thema des gestrigen Montags: Der Rücktritt Merkels als Parteivorsitzende der CDU. Und auch in der ARD-Talkshow von Frank Plasberg wollte man es sich nicht entgehen lassen. Man treffe sich bei Hart aber fair „an einem spannenden Abend“, kündigt der Moderator zu Beginn der Sendung an. Doch mit der Entwicklung des Abends konnte er nicht rechnen - das Thema Merkel wird nämlich von seinen Gästen schnell ersetzt.

„Hart aber fair“: „Nach Merkels Teilrückzug: Was gerät jetzt noch ins Rutschen?“

Plasberg lud wie üblich fünf Gäste: Paul Ziemiak (CDU), Bundesvorsitzender der Jungen Union, Ralf Stegner, Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Grünen, WELT-Journalist Robin Alexander und Werner Hansch, Sportreporter.

Eigentlich war ein anderes Thema für diesen Montag geplant: "Im Abwärtssog: Sind die Volksparteien am Ende?" Stattdessen will Plasberg von seinen Gästen wissen: „Nach Merkels Teilrückzug: Was gerät jetzt noch ins Rutschen?“

Den Anfang macht Ziemiak von der CDU: Seiner Meinung nach sei es „ein guter Tag“ für seine Partei. Die Entscheidung Merkels bringe eine Chance auf Erneuerung mit sich, sowie eine neue Lust auf Debatte. Sportreporter Hansch teilt zwar die Meinung des 33-jährigen Politikers, äußert aber eine viel härtere Meinung: „Menschen, die zu oft ihre Nase in die Mattscheibe halten, verbrennen irgendwann!“ Merkel habe seiner Meinung nach nicht wirklich geführt, sondern nur abgewartet und sei dann „auf einen Zug aufgesprungen.“

„Hart aber fair“: Themawechsel - Gäste unterhalten sich über Flüchtlingspolitik

Doch damit ist das Thema Merkel für die Gäste schon erledigt. Die Diskussion wird auf die Flüchtlingspolitik gelenkt, insbesondere auf die Bedeutung des Flüchtlingszuzuges 2015 für die heutige Politik. Daraufhin äußert sich die Grüne Baerbock und erklärt in Bezug auf die Flüchtlingspolitik ihrer Partei, dass man zuerst  „geordnete Verfahren“ brauche, um „Humanität überhaupt sicherzustellen“.

Zu diesem Zeitpunkt versucht Plasberg noch die Gäste mit einer neuen Frage ins Thema Merkel zurückzuführen und will wissen, wer Merkels Nachfolger in der CDU werden soll.

„Hart aber fair“: Merkels Nachfolger und SPD spalten die Gäste

Laut Hansch würden zu wenige Kandidaten zur Auswahl stehen und dafür trage die Bundeskanzlerin die Schuld, denn sie habe sich nie um einen Nachfolger gekümmert. Der Sportreporter würde sich stattdessen Wolfgang Bosbach oder Christian Wulff als Nachfolger wünschen. Die Antwort Ziemiaks kommt dann schnell: „Wir sind ja nicht in einer Monarchie. Angela Merkel sollte sich nicht einmischen, wer neuer Parteivorsitzender der CDU wird.“ Will sich nach eigener Aussage auch gar nicht.

Irgendwann wird die SPD auch zum großen Thema des Abends. SPD-Politiker Stegner äußert eine persönliche Wunschvorstellung: „Der Spahn wäre ein Traumkandidat als Gegner.“ Doch Ziemiak wechselt noch einmal das Thema und beginnt eine Diskussion über die komplizierte Lage der SPD nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen. Der CDU-Politiker wünscht sich „ein bisschen Zukunftshoffnungen“ von der Partei: „Reden Sie doch ruhig über Ihre Erfolge, reden Sie doch mal positiv über die SPD“, fordert er Stegner heraus. 

Viele unerwartete Themen - jedoch ohne Erkenntnisgewinn. Die Zuschauer, die sich an diesem Montagabend eine Diskussionsrunde über Merkels Rücktritt gewünscht hatten, mussten enttäuscht ins Bett gehen. Neben der Bundeskanzlerin gibt es auch noch viele weitere wichtige Themen, die in der deutschen Politik zu klären sind. Das war aber auch vorher klar.

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fm

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