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Hartz IV: Freizeitbonus – gehen einige Kinder leer aus?

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Die Mauern der Agentur für Arbeit ragen in die Höhe. Vordergrund ist das Schild mit dem Logo des Jobcenters zu sehen.
Unüberwindbare Hürden? Hartz-IV-Empfänger beschweren sich neuerdings über eine mangelnde Auszahlung des Kinderfreizeitbonus durch das Jobcenter. © Caroline Seidel/dpa/picture alliance

Ärger um den Kinderfreizeitbonus: Bekommen nicht alle Kinder die 100 Euro extra ausgezahlt? Zumindest klagen darüber immer mehr Arbeitslose. Was ist dran?

Hamburg – Verdruss statt Freude: Eigentlich sollte der Kinderfreizeitbonus insgesamt 2,7 Millionen Kindern in Hartz-IV-Familien eine nette Abwechslung im August bieten. Doch offenbar bekommen nicht automatisch alle Kinder und Jugendliche in ALG-II-Familien automatisch den Zuschlag von 100 Euro vom Jobcenter ausgezahlt. „Der Bonus ist ein Witz“, schreibt ein User dem Nachrichtenportal 24hamburg.de. Er sei alleinerziehend, aber ein Anspruch auf die einmalige Sonderzahlung sei ihm verwehrt worden. „Das ist eine absolute Frechheit“, klagte er.
Die Probleme bei der Auszahlung des Kinderfreizeitbonus und wieso einige Kinder durch das Raster fallen – das deckt ein Bericht von 24hamburg.de auf.*
Mit dem Bonus sollen die Folgen des monatelangen Corona-Lockdowns abgefedert werden. Kinder und Jugendliche aus Hartz-IV-Familien bekommen dabei einmalig eine Sonderzahlung von 100 Euro ausgezahlt. Die Bundesregierung hatte das Geld über das Bildungs- und Teilhabepaket zur Verfügung gestellt. Es soll nach Lust und Laune und ohne Kontrollen für Freizeitspaß eingesetzt werden. Die meisten Familien erhielten das Geld automatisch zum Regelsatz im August überwiesen. Nur in einigen Konstellationen wurde die Auszahlung verhindert, wie das Hamburger Nachrichtenportal berichtet. 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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