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Die Bundesagentur für Arbeit leitete Verfahren wegen Hartz-IV-Betrugs ein. 

54 Millionen Euro Schadenssumme

„Hartz-IV-Mafia“: Bundesagentur leitete fast 150.000 Verfahren wegen Betrugs ein

Teilweise werden Menschen aus Osteuropa angelockt und schein-beschäftigt. Danach können sie zu Unrecht Hartz IV beziehen. 

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im vergangenen Jahr wegen falscher Angaben oder verspäteter Meldungen zu Hartz IV fast 150.000 Verfahren eingeleitet. Insgesamt wurde eine Schadenssumme von 54 Millionen Euro zurückgefordert, wie ein BA-Sprecher am Dienstag in Nürnberg sagte. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Außerdem wurden der BA zufolge wegen Leistungsmissbrauchs beim Bezug von Hartz IV Verwarnungs- und Bußgelder in Höhe von drei Millionen Euro eingetrieben. Dazu zähle auch der organisierte Leistungsmissbrauch durch Banden.

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Sorge wegen „Hartz-IV-Mafia“

Den Angaben zufolge nahmen die Jobcenter im vergangenen Jahr in 148. 524 Fällen Prüfungen auf. Das waren 0,8 Prozent Fälle weniger als 2016. Knapp 49.800 Verfahren wurden an Staatsanwaltschaften oder bei Schwarzarbeitsverdacht an die Zollverwaltung abgegeben.

Besorgt ist die BA dem "Bild"-Bericht zufolge wegen des bandenmäßigen Hartz-Betrugs. Sie würden gezielt Menschen aus osteuropäischen Ländern wie Bulgarien und Rumänien anlocken, die hier scheinbar arbeiten, um dann zu Unrecht Hartz-Leistungen zu kassieren. Schwerpunkte der "Hartz-Mafia" sind demnach Berlin, Dortmund, Hagen, Gelsenkirchen, Duisburg, Bremerhaven, Pinneberg und Neumünster.

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AFP

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