+
Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt.

Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik

Hasselfeldt: "Union muss Abwehrschlachten gegen SPD führen"

Berlin - CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat eine harte Auseinandersetzung mit der SPD in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik angekündigt.

 „Wir dürfen jetzt in der Koalition keine Fehler machen bei all den noch anstehenden Entscheidungen, die die Wirtschaft betreffen - zum Beispiel bei Werkverträgen und Zeitarbeit“, sagte Hasselfeldt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Die Union (...) muss wieder heftige Abwehrschlachten gegen die SPD führen. So wie es beim Mindestlohn und der Rente mit 63 der Fall war“, sagte die Vize-Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag.

Sie hoffe, dass SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel trotz seines großen Dämpfers bei der Parteivorstandswahl Mitte Dezember (74,3 Prozent) noch genügend Autorität in der SPD genieße, wenn es um den Erhalt der Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gehe. Bei Zeitarbeit und Werkverträgen streiten Union und SPD darüber, durch welche Maßnahmen Missbrauch und Schlechterstellung von Zeitarbeitern beziehungsweise Werkvertragsbeschäftigten gegenüber der Stammbelegschaft verhindert werden kann. Die Union hält die Pläne der SPD für überzogen und wirtschaftsfeindlich.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Besuch von Präsident Orban sorgt für Proteste in Israel
Am Wochenende traf er sich noch mit Russlands Präsident Vladimir Putin. Nun reist Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban nach Israel und sorgt damit für Aufruhr.
Besuch von Präsident Orban sorgt für Proteste in Israel
Regierung will Tarifbindung für Pflegeberufe durchsetzen
Schon jetzt werden in Deutschland Pflegekräfte händeringend gesucht. Und das Problem wird sich noch verschärfen. Aber wieso sollte jemanden diesen Beruf ergreifen, der …
Regierung will Tarifbindung für Pflegeberufe durchsetzen
Vorschlag einer Notaufnahmen-Gebühr sorgt für Unmut
In vielen Kliniken ist die Notaufnahme regelmäßig überfüllt. Wie lassen sich unnötige Besuche verhindern? Ein neuer Vorschlag erhitzt die Gemüter.
Vorschlag einer Notaufnahmen-Gebühr sorgt für Unmut
Merkel besucht Altenpfleger nach Zusage in Wahlkampfshow
Im Terminkalender der Bundeskanzlerin steht heute unter anderem auch ein Besuch eines Altenpflegers in Paderborn an. In der Sendung "Klartext, Frau Merkel" hatte der …
Merkel besucht Altenpfleger nach Zusage in Wahlkampfshow

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.