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Die ehemalige Fürther Landrätin Gabriele Pauli (CSU) steht in Zirndorf (Bayern) im Schmuckgeschäft ihrer im September gestorbenen Mutter. Pauli hat mit der Politik Schluss gemacht und ist jetzt Juwelierin.

Das ist „unverantwortlich“

Das hat Ex-CSU-Rebellin Gabriele Pauli Seehofer zu sagen

Zirndorf  - Die ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli hat Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) kritisiert. Und zwar seinen Umgang mit der Bundeskanzlerin. 

„Sein Crashkurs gegenüber der Kanzlerin ist unverantwortlich“, sagte die 59-Jährige dem „Münchner Merkur“ (Samstag). „Wenn es die CDU in Bayern gäbe, wäre ich dabei. Ich fühle mich Angela Merkel viel näher als Horst Seehofer.“ Erst am Freitag war ein Nürnberger Rechtsanwalt vor Gericht mit einer Klage gescheitert, der die CDU auch in Bayern wählen können will.

Gabriele Pauli war 2007 maßgeblich am Sturz des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) beteiligt. Inzwischen hat sie mit der Politik Schluss gemacht und ist seit Herbst Juwelierin in Zirndorf bei Nürnberg. „Es ist nicht so, dass die Leute mir wegen Autogrammen die Tür einrennen“, sagte Pauli der Zeitung weiter. Aber als ehemalige Fürther Landrätin habe sie noch ein gewisses Standing.

dpa

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