Sabine Heimbach zieht ihre Kandidatur für den Bundestag zurück

Sie will nicht mehr in Bundestag

Merkel-Vertraute Heimbach zieht zurück

Erding/Ebersberg – Angela Merkels Vertraute zieht zurück. Die Anzingerin Sabine Heimbach, Vize-Sprecherin der Bundesregierung, gibt ihre Kandidatur für den Bundestag auf.

 Sie stehe nur als Konsenskandidatin der CSU-Kreisverbände Ebersberg und Erding zur Verfügung, teilte Heimbach (51) mit. „Die Voraussetzungen hierfür sind jetzt nicht mehr gegeben.“ Hintergrund: Die Erdinger CSU nominiert einen eigenen Kandidaten. Heimbach, die auch in ihrem Heimatverband Ebersberg nicht nur Unterstützer hat, will sich wohl keiner Kampfkandidatur mit möglicher Niederlage stellen.

Oberbayerns CSU-Chefin Ilse Aigner sagte, Heimbach „wäre mit Sicherheit eine hervorragende Kandidatin gewesen“. Das Amt als Vize-Regierungssprecherin ist nicht tangiert. Nun tritt für den gemeinsamen Wahlkreis aus Erding Josef Widmann an, leitender Mitarbeiter im Landtagsamt. Ebersberg trifft eine Vorauswahl zwischen Andreas Lenz und Jan-Patrick Fischer.

ham/cd

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