+
Heiner Geißler.

Statt Sinti und Roma

Geißler: Islamisten und Salafisten ausweisen

Gleisweiler - Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler plädiert dafür, anstelle von Sinti- und Roma-Flüchtlingen lieber Islamisten, Salafisten und Hassprediger auszuweisen.

„Die halten ja vom Grundgesetz gar nichts und wollen es durch die Scharia ersetzen“, sagte Geißler in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur zu seinem 85. Geburtstag (3. März).

Als „falsch und inhuman“ kritisierte er die derzeitige Wirtschaftsordnung, in der die Interessen der Finanzmärkte vor denen der Menschen rangierten. „Der Mensch wird reduziert auf einen Kostenfaktor, und das gesellschaftliche Leben wird ökonomisiert - in der Bildung, vor allem aber auch in der Gesundheitspolitik.“

Geißler sagte, im Rückblick hätte er „mehr Widerstand leisten müssen, zum Beispiel beim Übergang zur Deutschen Einheit, bei dem sich die Liberalen mit ihren Vorstellungen von der Privatisierung durchgesetzt haben“. Vor allem die Privatisierungen im öffentlichen Sektor hätten verhindert werden müssen. Kranken- und Altenpflege, Krankenhäuser, Energie- und Wasserversorgung müssten allen Menschen zugutekommen und sollten nicht wie gewinnorientierte Unternehmen geführt werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Was passiert, wenn ... ? Der Asyl-Streit der Union kurz erklärt
CDU und CSU zoffen sich im Asyl-Streit um Schlagworte, schnelle Maßnahmen und Fristen. Aber worum geht es eigentlich wirklich? Und was wären die Konsequenzen von …
Was passiert, wenn ... ? Der Asyl-Streit der Union kurz erklärt
Seehofer wirft deutschen Medien „Fake News“ vor - Scharfe Kritik: „In einer Reihe mit Donald Trump“
CSU-Chef Seehofer sorgt für neuen Zündstoff im Asyl-Streit: Er wirft den deutschen Medien die Verbreitung von „Fake News“ vor. Kritiker vergleichen ihn mit rechten …
Seehofer wirft deutschen Medien „Fake News“ vor - Scharfe Kritik: „In einer Reihe mit Donald Trump“
Irrfahrt auf dem Mittelmeer: Deutsches Schiff mit Flüchtlingen darf nirgends anlegen
Erneut ist ein Rettungsschiff mit vielen Migranten an Bord auf Irrfahrt auf dem Mittelmeer: Der deutsche Lifeline wird die Einfahrt in einen Hafen verweigert.
Irrfahrt auf dem Mittelmeer: Deutsches Schiff mit Flüchtlingen darf nirgends anlegen
Auch Malta verwehrt deutschem Rettungsschiff die Einfahrt
Italien macht Jagd auf private Seenotretter. Derweil sterben massenweise Migranten im Mittelmeer - und eine deutsche Hilfsorganisation irrt übers Meer. Für Innenminister …
Auch Malta verwehrt deutschem Rettungsschiff die Einfahrt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.