+
Nach fünf Tagen auf der Intensivstation wurde Altkanzler Helmut Schmidt nun auf die Normalstation verlegt.

Altkanzler verlegt

Helmut Schmidt verlässt die Intensivstation

Hamburg - Fünf Tage nach der Entfernung eines Blutgerinnsels kann Altkanzler Helmut Schmidt die Intensivstation einer Hamburger Klinik verlassen.

Seine Ärzte hätten am Montag beschlossen, ihn auf eine Normalstation zu verlegen, hieß es aus dem Krankenhaus. Der 96-Jährige bekomme weiterhin Medikamente zur Blutverdünnung, was einer gewissen Beobachtung bedürfe. Die Verlegung auf eine Normalstation war ursprünglich schon für Samstag geplant gewesen.

Der SPD-Politiker und Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“ war am Mittwoch vergangener Woche in der Asklepios-Klinik St. Georg operiert worden. Mit einem Kathetereingriff ohne Vollnarkose konnten die Ärzte einen Gefäßverschluss im rechten Oberschenkel beseitigen. Danach hatte Schmidts behandelnder Arzt, Professor Karl-Heinz Kuck, die Hoffnung geäußert, dass sein Patient womöglich schon am Wochenende wieder nach Hause entlassen werden könnte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gericht: Mitverantwortung der Niederlande für Srebrenica
Im Juli 1995 stürmen Serben die Enklave Srebrenica. Die niederländischen UN-Soldaten ergeben sich kampflos. 8000 Menschen werden getötet.
Gericht: Mitverantwortung der Niederlande für Srebrenica
Kostendruck auf Studenten nimmt zu
Woher die 2,8 Millionen Studenten kommen, wie Bafög zum Leben reichen kann, ob es genug günstigen Wohnraum gibt: Darum geht es im Sozialreport des Studentenwerks. Kurz …
Kostendruck auf Studenten nimmt zu
Schulz: SPD will Abstimmung über Homo-Ehe im Bundestag
Die SPD will eine Abstimmung im Bundestag zur Homo-Ehe erzwingen. Das Thema bekam am Sonntag neue Dynamik, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel angedeutet hatte, die …
Schulz: SPD will Abstimmung über Homo-Ehe im Bundestag
Tödliche Flucht übers Mittelmeer - Schleuser vor Gericht
Sie sollen für den Tod von mindestens 13 Flüchtlingen mitverantwortlich sein: Zwei Mitglieder einer syrischen Schleuserbande und ein Helfer müssen sich seit Dienstag vor …
Tödliche Flucht übers Mittelmeer - Schleuser vor Gericht

Kommentare