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Herbert Grönemeyer kritisiert Horst Seehofer.

„Brandstiftende Sätze“ in Asylpolitik

Was Seehofer sagt, findet Grönemeyer brandgefährlich

München - Herbert Grönemeyer hat in der Flüchtlingsdebatte davor gewarnt, nicht angebrachte Ängste zu schüren. Seine Kritik richtet Grönemeyer gegen Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

An Seehofer (CSU) gerichtet sagte Grönemeyer der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe): „Er muss aufpassen, dass er die Leidenschaft der vielen Menschen, die sich engagieren, nicht mit brandstiftenden Sätzen untergräbt und gleichzeitig den rechten gefährlichen Brandsatzlegern nach dem Mund redet.“

Herbert Grönemeyer: "München ist klug, aufgeklärt und herzlich"

Der Musiker, der an diesem Sonntag bei dem Solidaritätskonzert für Flüchtlinge und Helfer auf dem Königsplatz in München auftreten will, lobte den Einsatz der Münchner für die Flüchtlinge. „Diese Stadt steht beispielhaft zusammen, ist klug, aufgeklärt und herzlich.“ Gleichzeitig gebe es „hier diese politischen Aufheizer, die Ängste schüren“, sagte Grönemeyer in dem Interview.

Neben Grönemeyer sollen unter anderem auch Fettes Brot, die österreichische Band Wanda und die Sportfreunde Stiller bei dem „Danke-Konzert“ für die freiwilligen Flüchtlingshelfer auftreten.

dpa

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