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Christine Haderthauer 

Herrmann setzt sich gegen Haderthauer durch

München - Nach einem Machtwort von  Horst Seehofer hat Sozialministerin Christine Haderthauer in einem regierungsinternen Streit um die Unterbringung von Asylbewerbern den Kürzeren gezogen.

Damit bleibt es bei der bisherigen bayerischen Linie, dass die Unterbringung der Flüchtlinge deren “Rückkehrbereitschaft“ in ihr Heimatland fördern soll, wie am Dienstag aus Regierungskreise verlautete. Haderthauer wollte diesen Grundsatz fallen lassen, konnte sich aber gegen Parteifreund und Innenminister Joachim Herrmann ( CSU ) nicht durchsetzen.

Seehofer war der Kragen geplatzt, nachdem Haderthauer dem Innenminister in einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung“ (Montag) vorgeworfen hatte, er habe ihr Gesprächsangebot ignoriert. Deswegen gab Seehofer nach der CSU -Vorstandssitzung am Montag die Order aus, den Streit am Dienstag zu beenden. Das geschah dann bei der Kabinettsvorbesprechung der CSU -Minister und -Staatssekretäre, wie aus informierten Kreisen zu erfahren war. 

dpa

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