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Joachim Herrmann.

Hilfe bei Klärung von Einbruchsdelikten

Hermann begründet Ausweitung der Schleierfahndung

München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erwartet von der verstärkten Schleierfahndung nicht nur Erfolge im Kampf gegen Schleuserkriminalität, sondern auch bei Einbruchsdelikten.

 Im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, Radiowelt am Morgen) sagte er am Mittwoch: „Wir haben in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass durch die Schleierfahndung auch osteuropäische Einbrecherbanden einem ins Netz gehen, indem man einfach feststellt, da liegt das Einbruchswerkzeug im Kofferraum oder gar das Diebesgut.“

Herrmann räumte ein, dass auch unbescholtene Bürger in eine Überprüfung hineingeraten können: „Man kann es nicht ausschließen, denn das Wesen von verdachtsunabhängigen Kontrollen ist natürlich, dass die Polizei immer wieder Fahrzeuge aus dem Verkehr zieht und sich die Fahrzeugpapiere zeigen lässt und nach einem Verdächtigen sucht. Das kann auch mal einen unbescholtenen Bürger treffen, es wird dann aber in der Regel in wenigen Minuten erledigt sein.“

Seit Mittwoch hat Bayern die Schleierfahndung im Freistaat um 500 Polizisten verstärkt - als Konsequenz aus der großen Zahl von Aufgriffen bei den Grenzkontrollen während des G7-Gipfels. Bei der Schleierfahndung kontrollieren Polizisten in Zivil auf den Hauptverkehrsstrecken aus dem Ausland und ins Ausland Reisende ohne konkreten Verdacht.

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