Heute Warnstreiks im öffentlichen Dienst

München - Lehrer, Polizei-Angestellte und Behördenmitarbeiter im Ausstand: Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder kommt es am Freitag zu Warnstreiks in elf Städten in Bayern.

Die Gewerkschaften Verdi, GEW und die Polizeigewerkschaft GdP riefen angestellte Lehrer, Polizei-Angestellte sowie Beschäftigte aus Verwaltungen, Gerichten, Hochschulen und Studentenwerken zum Ausstand auf. Auch in Autobahn- und Straßenmeistereien, Wasserwirtschafts- und Bauämtern, an Theatern und in Kliniken soll die Arbeit niedergelegt werden.

Warnstreiks und Kundgebungen soll es etwa in München, Nürnberg, Erlangen, Augsburg, Ingolstadt, Regensburg, Würzburg und Bayreuth geben. An einigen Standorten schließt sich die Bildungsgewerkschaft GEW an. Zur Teilnahme an einer Kundgebung vor dem Finanzministerium in München um 10 Uhr seien auch die bayerischen Polizeibeamten aufgerufen, teilte die GdP mit.

Die Gewerkschaften fordern für die 800 000 Tarifangestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr. Die Tarifgemeinschaft der Länder hält das für nicht bezahlbar. Für den 16./17. März sind weitere Gespräche in Potsdam geplant.

dpa

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