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Am Kölner Flughafen wurden am Donnerstag knapp fünf Tonnen Hilfsgüter verladen.

Von Köln nach Dakar

Hilfsgüter-Lieferungen in Ebola Regionen gestartet

Köln - Knapp fünf Tonnen Hilfsgüter befinden sich seit Donnerstag Morgen auf dem Weg in die von Ebola betroffenen Regionen Westafrikas. Vor allem medizinisches Equipment wird dringend benötigt.

Die Bundeswehr hat am Donnerstag mit dem Transport von Hilfsgütern in die Ebola-Gebiete Westafrikas begonnen. Vom Flughafen Köln aus machte sich ein Airbus 310 mit knapp fünf Tonnen medizinischen Gütern an Bord auf den Weg in die senegalesische Hauptstadt Dakar, wie ein Sprecher der Bundeswehr mitteilte. Die Lieferung umfasse Hilfsgüter wie etwa Handschuhe, Desinfektionsmaterial und Stiefel. Von Dakar aus sollen die Güter weiter in die betroffenen Länder transportiert werden.

Vom bayerischen Fliegerhorst Penzing aus brachen zudem nach Bundeswehrangaben ebenfalls am Donnerstagvormittag zwei Transportmaschinen des Typs CH 160 nach Dakar auf. An Bord haben sie demnach Materialien, die zum Aufbau eines Umschlagplatzes für Hilfsflüge am dortigen Flughafen eingesetzt werden sollen. Dem Umschlagplatz kommt eine wichtige Rolle in der Luftbrücke zu, welche die Bundesregierung gemeinsam mit anderen Ländern in den kommenden Wochen einrichten möchte.

Die Bundeswehr bereitet derzeit freiwilliges medizinisches und technisches Personal für einen Ebola-Einsatz in Westafrika vor. Es soll vor Ort eine Krankenstation aufbauen und betreiben.

AFP

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