+
Hillary und Bill Clinton haben gut lachen: Für 100 Reden kassierte das politische Paar 25 Millionen Dollar.

Kritiker spotten über horrende Honorare

Clintons kassieren für 100 Reden 25 Millionen Dollar

Washington - Ex-US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, lassen sich für Reden fürstlich entlohnen. Ein TV-Sender hat nun die horrenden Summen aufgedeckt.

Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihr Mann Bill haben seit Anfang 2014 mindestens 30 Millionen Dollar (26,3 Millionen Euro) verdient. Das geht nach Angaben des US-Senders Fox News und anderer Medien aus Unterlagen hervor, die Hillary Clinton Vorschriften entsprechend bei der Bundeswahlkommission eingereicht hat.

Demnach haben die ehemalige Außenministerin und der Ex-Präsident zusammen gut 25 Millionen Dollar durch 100 Reden vor Organisationen, Instituten und Unternehmen eingenommen. Weitere fünf Millionen strich die frühere First Lady mit ihrem Buch „Hard Choices“ ein.

Mit ihren beachtlichen Einkünften zählen die Clintons zu Amerikas Spitzenverdienern - was Hillary im Wahlkampf einholen könnte. Denn sie ist mit dem erklärten Versprechen in den Ring gestiegen, sich im Fall ihrer Wahl besonders für die Mittelschicht einzusetzen. Das hat sie demonstrativ unterstrichen, indem sie zum Wahlkampfauftakt wiederholt in Schnellrestaurants essen ging. Angesichts der bis zu 250.000 Dollar Honorar, die sie im vergangenen Jahr pro Rede eingenommen hat, haben Kritiker das mit Spott quittiert.

Es könnte der Demokratin auch zu schaffen machen, dass sie wiederholt vor Unternehmen wie etwa Goldman Sachs aufgetreten ist. Das nährt Vorwürfe, dass sie der Wall Street zu nahe steht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kein Schlagabtausch vor der Wahl: BR legt TV-Duell auf Eis - der Grund ist kurios
Fans packender Rededuelle müssen auf ein Schmankerl vor der Landtagswahl in Bayern wohl verzichten. Der BR hat Pläne für ein TV-Duell zunächst auf Eis gelegt.
Kein Schlagabtausch vor der Wahl: BR legt TV-Duell auf Eis - der Grund ist kurios
FDP: Ausspähen durch "Staatstrojaner" ist verfassungswidrig
Die Vorbehalte gegen Staatstrojaner sind erheblich. Nun haben sich auch die Liberalen an Karlsruhe gewandt. Die Bundesregierung spricht weiter von einem probaten Mittel …
FDP: Ausspähen durch "Staatstrojaner" ist verfassungswidrig
Merkel zurückhaltend bei Scholz-Vorstoß zur Rente
Es ist ein Thema mit Zündstoff: Wie sollen die Renten bei weniger Beitragszahlern und bereits jetzt rund 21 Millionen Empfängern auch über 2025 stabil gehalten werden? …
Merkel zurückhaltend bei Scholz-Vorstoß zur Rente
Papst: Kirche hat Missbrauchsopfer ignoriert
Der Vatikan lässt zwei Tage verstreichen, bis er auf das bekanntgewordene große Ausmaß sexuellen Missbrauchs in der US-Kirche reagiert. Nun legt Papst Franziskus mit …
Papst: Kirche hat Missbrauchsopfer ignoriert

Kommentare