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Clinton hatte Trump-Anhänger "einen Sack von Kläglichen" genannt. 

US-Wahlkampf

Hillary Clinton beleidigt Trump-Unterstützer - und bereut es dann

New York - Attacken gegen Rivalen sind im Wahlkampf gang und gäbe. Aber Angriffe auf die Unterstützer - das kann ins Auge gehen. Hat Hillary Clinton den Bogen überspannt?

Update vom 19. Oktober 2016: Donald Trump polarisiert: Sowohl die US-Wähler als auch seine Partei, die Republikaner. Hier finden Sie ein Porträt von Donald Trump.

Update vom 19. Oktober 2016: Die Meinungen über die demokratische Kandidatin für das Präsidentenamt sind vor der US-Wahl 2016 gespalten. Hier finden Sie ein Porträt von Hillary Clinton.

Update vom 26. September 2016: Der US-Wahlkampf geht in die richtig spannende Phase: Heute Nacht läuft das erste von drei TV-Duellen. Wir sind im Live-Ticker dabei, wenn sich Trump und Clinton ihre Argumente um die Ohren hauen.

Nach großem Medienwirbel und scharfer Reaktion des Trump-Lagers hat die US-Demokratin Hillary Clinton eine abfällige Äußerung über Unterstützer ihres republikanischen Rivalen abgeschwächt.

Die Präsidentschaftskandidatin hatte am Freitag unter anderem auf Rassismus und Ausländerfeindlichkeit unter Trump-Anhängern verwiesen: "Krass verallgemeinert: Man kann die Hälfte der Trump-Unterstützer da hineinstecken, was ich einen Sack von Kläglichen (basket of deplorables) nenne."

In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung räumte Clinton ein, dass es nie "eine gute Idee" sei, etwas grob zu verallgemeinern. Sie bedauere es, von der "Hälfte" der Trump-Unterstützer gesprochen zu haben. Wirklich "kläglich" sei aber unter anderem, dass Trump seinen Wahlkampf weitgehend auf Vorurteilen und Paranoia aufgebaut und eine nationale Plattform für hasserfüllte Sichtweisen geboten habe.

Das Wahlkampflager des Republikaner hatte Clintons ursprüngliche Äußerung als Beleidigung von "Millionen hart arbeitenden Menschen" angeprangert und eine Entschuldigung gefordert. In den US-Medien zählte der Angriff auf die Anhänger von Trump zu den beherrschenden Themen, auch den Demokraten zuneigende Analysten meinten, dass Clinton mit der Kritik einen Fehler begangen haben könnte.

dpa

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