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Die Farbauswahl von Hillary Clintons Hosenanzügen haben einen tieferen Sinn.

Sie trägt Hosenanzüge mit Statement

Clintons Kleidung im TV-Duell: Das ist niemandem aufgefallen

Washington - Bei den TV-Debatten mit Donald Trump hat Hillary Clinton nichts dem Zufall überlassen - vor allem nicht ihre Kleidung. Sie setzte damit ein Signal, das bisher jedoch nur wenige erkannt haben. 

Hillary Clinton setzte bei den drei TV-Duellen gegen ihren Konkurrenten Donald Trump ein Signal, das  nur wenige erkannt haben. Dabei ist es eigentlich offensichtlich. Und es hat nichts mit Schlagfertigkeit zu tun, die Clinton bei der letzten Fernsehdebatte definitiv wieder bewiesen hat. Die Liebe und Loyalität zu ihrem Land zeigt sie nämlich mit ihrer Kleidung. Dabei ging sie jedoch - typisch Hillary Clinton -  klug und subtil vor. Für die hitzigen TV-Debatten mit Donald Trump, die weltweit für Aufsehen sorgten, ließ sie sich keinen Anzug im Muster der Amerikanischen Flagge schneidern. Das wäre ihr zu aufdringlich gewesen. Zu wenig klassisch. Schaut man auf die drei TV-Duelle zurück, fällt auf dass sie mit der Farbauswahl für ihre Hosenanzüge trotzdem Flagge zeigte. Beim ersten TV-Duell am 26. September 2016 trug Clinton Rot, beim zweiten Duell am 9. Oktober Blau und beim TV Duell in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch Weiß  - die amerikanischen Landesfarben. Donald Trump ließ sie damit mit seinen immerzu dunklen Designeranzügen blass aussehen - was sich auch inhaltlich in der Debatte widerspiegelte. 

US-Wahl 2016: Hillary Clinton zeigt mit ihren Hosenanzügen Flagge

Dass sie ihrem Land als erste weibliche Präsidentin in den USA dienen will und ihr Land über alles liebt, macht Clinton bei all ihren Reden deutlich. Auch in den TV-Debatten im Fernsehen kam sie immer wieder darauf zu sprechen. Nun ist klar: Auch kleidertechnisch zeigt sie, dass sie eine leidenschaftliche und stilbewusste Patriotin ist. 

US-Präsidentschaftskandidatin wurde für ihren Stil früher belächelt

Dies war nicht immer der Fall. Hillary Clintons Stil in Sachen Kleidung ist nicht das erste Mal Thema in einem amerikanischen Wahlkampf. In der Zeit, als ihr Mann Bill Clinton noch Präsident der USA war, wurde Clinton des öfteren von Modemagazinen wegen ihrer Kleidung mit Puffärmeln, langen Öko-Röcken und Haarreifen etwas belächelt. 

Clinton weiß, dass ein Gespür für Mode nicht unbedingt zu ihren Stärken gehören. „Doch Einsicht ist schließlich der erste Weg zur Besserung“, schreibt der Spiegel. Mittlerweile lässt sie sich von professionellen Stylisten beraten und punktet deshalb nicht nur mit ihren Argumenten, sondern auch mit ihren eleganten Hosenanzügen. Gut, dass die Präsidentschaftskandidatin Humor hat und auch mal über sich selbst lachen kann. So veröffentlichte sie in der US Weekly unter der Überschrift „Meine schlimmsten Outfits“ ihre größten Modesünden.

maw

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