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Staatsekretär Peter Hintze (CDU) rechnet mit der Zulassung von Gentests an Embryonen.

Hintze rechnet mit Zulassung von Gentests an Embryonen

Karlsruhe - Der CDU-Politiker Peter Hintze rechnet trotz des Votums seiner Partei nicht mit einem Verbot von Gentests an Embryonen.

Hintze, der mit seinem Antrag für die begrenzte Zulassung der sogenannten Präimplantationsdiagnostik (PID) am Dienstag beim CDU-Parteitag in Karlsruhe denkbar knapp scheiterte, sagte der Nachrichtenagentur dpa: “Vor wenigen Wochen hätte ich nicht zu hoffen gewagt, dass fast die Hälfte des Parteitags meinem Anliegen folgen würde.“

Nun sei er zuversichtlich, dass der Bundestag ein PID-Verbot verhindern werde. Die CDU-Bundestagsabgeordneten sind nicht an den Parteibeschluss gebunden, weil es sich bei Gentests an Embryonen um eine Gewissensentscheidung handelt. Bei der PID können im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf Erbkrankheiten untersucht und aussortiert werden.

dpa

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