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Pegida-Gründer Lutz Bachmann posiert auf einem Facebook-Foto als Hitler.

Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt

Hitler-Foto: So spottet das Netz über den Pegida-Chef

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Berlin - Auf Facebook im Hitler-Look: Ein Foto von Pegida-Gründer Lutz Bachmann sorgt für Wirbel. Auf Twitter wird Bachmann vor allem eines: So richtig durch den Kakao gezogen.

Hitler-Bärtchen und Scheitel: Pegida-Gründer Lutz Bachmann hat auf Facebook als "Führer" gestylt posiert. Außerdem soll er Facebook-Posts mit menschenverachtenden Bezeichnungen für Ausländer abgesetzt haben, weswegen die Staatsanwaltschaft Dresden ein Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet hat.

Er wollte sich mit dem Hitler-Foto selbst auf die Schippe nehmen, sagt der Chef der islamkritischen Bewegung. „Ich hatte das Foto zur Veröffentlichung des Satire-Hörbuchs von 'Er ist wieder da' beim Friseur geknipst und Christoph Maria Herbst auf die Pinnwand gepostet", so Bachmann.

Das stellt Herbst anders dar: Der Darsteller habe gar keine eigene Seite in dem sozialen Netzwerk, teilte Herbsts Anwalt am Mittwoch mit. "Ebenso falsch" sei die Behauptung Bachmanns, Herbst habe das Foto mit einem "Like" versehen.

Kritiker wiederum sehen in dem Foto vor allem eins: Eine Bestätigung der rechtsextremen Gesinnung vieler Unterstützer Pegidas und ihres Gründers. Bei Twitter gab es deswegen viel Spott für Bachmann - zum Beispiel vom Satiremagazin Extra3.

"Sicher hat Bachmann für das #Hitlerfoto einen plausiblen Grund. Helge Schneider Double in Historienfilmen oder so", schreibt ARD-Journalist Oliver Rasche. Falk Steiner vom Deutschlandradio findet:

Wenn Lutz Bachmann einen Hund hätte, bekäme der wohl nur dieses Futter verabreicht, mutmaßt SWR-Reporter Stefan Troendle.

Extra3 wagt noch einen kleinen Ausblick. Zieht Pegida-Mitbegründerin Kathrin Oertel jetzt nach?

wei

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