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Sigmar Gabriel fordert die Union zu schneller und umkomplizierter Hilfe für die Hochwasseropfer auf.

"Müssen uns beteiligen"

Hochwasser-Hilfe: Gabriel mahnt Union zu Geschlossenheit

Berlin - Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hat die Union vor einer Blockade von Bundeshilfen für die Unwetter-Geschädigten gewarnt.

"Das Letzte, was die Opfer jetzt brauchen, ist ein Schwarze-Peter-Spiel", sagte Gabriel der "Bild" (Donnerstagsausgabe). Zwar seien in erster Linie die Länder für solche Hilfen zuständig. "Aber auch der Bund muss sich beteiligen, wenn es nötig ist."

Die verheerenden Unwetter der vergangenen Tage hätten "viele Menschen in ganz Deutschland um ihr Hab und Gut gebracht", sagte der SPD-Chef. "Jetzt kommt es darauf an, den betroffenen Familien schnell und unbürokratisch zu helfen."

Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern hatten starke Regenfälle und Überschwemmungen in den vergangenen Wochen große Schäden angerichtet. Abgeordneten des Bundestags in Berlin hatten sich am Mittwochnachmittag in einer Aktuellen Stunde mit den Unwettern befasst. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte den Hochwasseropfern die Solidarität der Regierung.

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