SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sitzt mit Corona-Maske im Bundestag und fordert eine Mindestlohn-Erhöhungen.
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Plädiert für einen höheren Mindestlohn: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

Streit in Großer Koalition

Höherer Mindestlohn: CDU lehnt Scholz-Plan ab

Der Mindestlohn soll auf 12 Euro steigen. So steht es in einem Eckpunktepapier von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD). Doch die CDU zerreißt den Plan in der Luft.

Hamburg – In der Großen Koalition ist ein Streit über die Erhöhung des Mindestlohnes entbrannt. Einen entsprechenden Vorschlag der SPD lehnte die Union umgehend ab*. Man werde dem Vorhaben in der paritätisch besetzten Mindestlohnkommission nicht zustimmen, sagte der Arbeitsmarktexperte der Union, Peter Weiß, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Einen Tag zuvor hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz* (SPD) zusammen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ein Eckpunktepapier vorgelegt. Darin forderten die beiden Minister, den Mindestlohn bis 2022 auf 12 Euro anzuheben. Bislang ist nur eine Erhöhung auf 10,45 Euro geplant. Man habe lange genug den Corona-Helden*, von denen auch viele nur den Mindestlohn beziehen, lange genug Beifall geklatscht, sagte SPD-Kanzlerkandidat Scholz. Jetzt sei es Zeit zu handeln und ihre Arbeit besser anzuerkennen, wie das Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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