Philipp Rösler

Spekulationen in der FDP

Hört Philipp Rösler freiwillig auf?

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Berlin/München – FDP-Chef Philipp Rösler erwägt offenbar einen freiwilligen Verzicht auf den Parteivorsitz unmittelbar nach der Niedersachsen-Wahl.

In der FDP-Führung wird kolportiert, Rösler habe sich mit Fraktionschef Rainer Brüderle geeinigt und werde diesem im Frühjahr den Posten überlassen. Offiziell wird das nicht bestätigt.

Dieser Weg sei in den vergangenen Tagen skizziert worden und solle am Montag nach einer Sitzung der FDP-Gremien verkündet werden. Der Bundesparteitag, für Anfang Mai in Nürnberg geplant, solle dann vorgezogen werden. Der Termin 22. bis 24. März sei in der Nürnberger Messe noch frei, berichtet „Spiegel online“. Das passe auch zur Ladungsfrist in der Satzung. Rösler selbst schloss in einem Interview ein Vorziehen des Parteitags nicht aus. Diese Frage beantworte man nach der Niedersachsen-Wahl, sagte er.

Parteifreunde beschreiben ihren Chef als ungewöhnlich gelöst. Teil des Personaltableaus soll sein, dass Rösler Wirtschaftsminister bleibt. Brüderle soll im Hauptamt weiter die Fraktion führen. Röslers Aufgabe als Vizekanzler würde wohl ein anderer FDP-Minister übernehmen. Intern gilt hier eine bayerische Option als möglich: Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.  

cd

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