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Homeoffice-Pflicht: Frankreich plant Bußgeld bei Verstößen

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Élisabeth Borne
Laut Arbeitsministerin Élisabeth Borne stehen bis zu 50.000 Euro Bußgeld im Raum. © Sadak Souici/Le Pictorium Agency ZUMA/dpa

In Frankreichen schnellen die Corona-Neuinfektionen extrem in die Höhe. Die Regierung plant nun mit sehr harten Maßnahmen gegen Unternehmen vorzugehen, die trotz Pflicht kein Homeoffice ermöglichen.

Paris - Im Kampf gegen die steigenden Corona-Fallzahlen will Frankreichs Regierung mit Strafzahlungen gegen Firmen vorgehen, die trotz Pflicht kein Homeoffice ermöglichen.

Bis zu 50.000 Euro Bußgeld sollen möglich sein, sagte Arbeitsministerin Élisabeth Borne im Sender LCI. Pro Beschäftigten solle auf Unternehmen eine Strafe von bis zu 1000 Euro zukommen können. Eine entsprechende Regelung wolle die Regierung in ein Gesetzesvorhaben einbringen.

Ab kommender Woche greift in Frankreich eine Homeoffice-Pflicht. Betriebe, bei denen die Arbeit von zuhause aus möglich ist, müssen es ihren Beschäftigten dann ermöglichen, drei Tage die Woche von daheim zu arbeiten. Die Regierung empfiehlt dies sogar für vier Tage. Die Regelung gilt zunächst für drei Wochen. dpa

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