+
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner wehrt sich gegen Gerüchte.

„Da ist was faul"

Gerüchte über Homosexualität: Ilse Aigner wehrt sich

München - Bayerns stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Gerüchten widersprochen, lesbisch zu sein.

Weil sie alleinstehend sei, werde ihr mitunter unterstellt, heimlich homosexuell zu sein, sagte Aigner dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Das sei vollkommen absurd. "Und es regt mich auf. Also: Ich bin es nicht!", sagte die bayerische Wirtschaftsministerin.

Die 52-Jährige hatte 2013 die Trennung von ihrem Freund öffentlich gemacht und ist nach eigenen Angaben Single. Dem "Spiegel" sagte sie, sie sehe Vorbehalte gegen alleinstehende Frauen. "Man kann geschieden sein, zum vierten Mal verheiratet, man kann schwul, lesbisch, irgendwas sein, aber alleinstehend, das geht nicht, da ist was faul", klagte Aigner.

afp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Hamas feuert 220 Geschosse auf Israel
Militante Palästinenser feuern 220 Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet. Israel bombardiert Dutzende Hamas-Ziele in dem schmalen Küstenstreifen. Hält eine …
Hamas feuert 220 Geschosse auf Israel
Nach Italiens Appell: Deutschland nimmt 50 Flüchtlinge auf
Die Regierung in Rom kennt kein Pardon: Wieder lässt sie gerettete Migranten stundenlang im Mittelmeer ausharren. Die Taktik scheint aufzugehen.
Nach Italiens Appell: Deutschland nimmt 50 Flüchtlinge auf
Donald Trump bezeichnet EU als „Feind“ – und leistet sich weiteren Queen-Fauxpas
Donald Trump hat bei seinem Großbritannien-Besuch die Gastgeber irritiert. Bei der Queen patzte er gleich mehrfach. Und dann bezeichnete er auch noch die EU als „Feind“. …
Donald Trump bezeichnet EU als „Feind“ – und leistet sich weiteren Queen-Fauxpas
Trumps Weltsicht: US-Präsident bezeichnet EU, Russland und China als "Gegner“
US-Präsident Donald Trump hat die EU, Russland und China in einem Interview als "Gegner" bezeichnet.
Trumps Weltsicht: US-Präsident bezeichnet EU, Russland und China als "Gegner“

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.