Rückschlag für FC Bayern: Alaba fällt gegen Real aus

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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU).

Terrorattacken "Anschlag auf das Herz Europas"

Seehofer bestürzt - Bayern schließt Vertretung in Brüssel

München - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat mit großer Betroffenheit auf die Terroranschläge von Brüssel reagiert.

Es handele sich um menschenverachtende Gewalttaten, sagte Seehofer laut Mitteilung der Staatskanzlei am Dienstag in München. „Die Attentäter haben mit den heutigen Anschlägen in Brüssel bewusst auf das Herz Europas gezielt und ihren blinden Hass auf unsere europäischen Werte gezeigt: auf unsere Demokratie und unsere Freiheitsrechte.“

Seehofer sagte, Europa dürfe jetzt nicht zulassen, dass Angst und Verunsicherung um sich griffen. „Wir müssen wachsam sein und gemeinsam in Europa alles dafür tun, um Terrorismus zu bekämpfen und solche grausamen Taten zu verhindern. Wir müssen jetzt in enger Solidarität zusammenstehen“, sagte der Ministerpräsident.

Bayern schließt Vertretung in Brüssel nach Terroranschlägen

Die Vertretung des Freistaats Bayern in Brüssel bleibt nach den Terroranschlägen vorerst bis nach Ostern geschlossen. Dann müsse geschaut werden, wie es nach dem langen Wochenende weitergehe, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei am Dienstag in München. Die Vertretung des Freistaates bei der Europäischen Union liegt in unmittelbarer Nähe zum EU-Parlament. Ebenfalls nahe gelegen ist die Metro-Station Maelbeek, wo bei einem der Anschläge am Dienstagmorgen mindestens 15 Menschen starben.

Flüge am Münchner Airport gestrichen

Nach den Terroranschlägen in Brüssel sind auch am Münchner Flughafen alle geplanten Flüge in die belgische Hauptstadt gestrichen worden. Insgesamt seien zwölf geplante Starts und Landungen ausgefallen, sagte ein Flughafensprecher am Dienstag. Der übrige Flugplan sei aber eingehalten worden. Bereits unmittelbar nach den Anschlägen am Morgen waren erste Abflüge am Münchner Flughafen annulliert worden. Auch andere Flughäfen reagierten umgehend und setzen alle geplanten Verbindungen ab. Die Bundespolizei kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen zu verschärfen. Am Flughafen in Brüssel waren am Morgen mehrere Menschen bei Explosionen gestorben.

Ticker zu den Ereignissen in Brüssel

dpa

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