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Christine Haderthauer sitzt ab kommender Woche im Wirtschaftsausschuss.

Nach Modellauto-Affäre

Hubert Haderthauer zieht Klage zurück

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Kloster Banz - Ab der kommenden Woche macht sich Christine Haderthauer wieder an ihre Arbeit als normale Abgeordnete. Ihr Ehemann hat inzwischen eine Klage gegen den Münchner Merkur zurückgezogen.

Die zurückgetretene Chefin der Staatskanzlei, Christine Haderthauer, macht sich wieder an ihre Arbeit als normale Abgeordnete. Ab der kommenden Woche nimmt die CSU-Politikerin den bisherigen Platz der neuen Umweltministerin Ulrike Scharf im Wirtschaftsausschuss des Landtags ein.

Haderthauer musste am 1. September wegen der Modellautoaffäre zurückgetreten. Sie war mit ihrem Mann an einer Firma beteiligt, die Modellautos aus den Händen eines psychisch kranken Mehrfachmörders teuer verkauft hatte.

„Sie hat große politische Erfahrung und war schon von 2003 bis 2007 im Wirtschaftsausschuss“, sagt der Ausschussvorsitzende Erwin Huber (CSU). Vermutlich werde das Plenum am kommenden Dienstag informiert. Er erwarte Haderthauer dann zur ersten Sitzung am Donnerstag, sagte Huber. „Ich bin mir absolut sicher, dass sie einen sehr engagierten Arbeitseinsatz bringen wird.“

Haderthauer war innerhalb der CSU auch wegen ihres Krisenmanagements in der Affäre kritisiert worden. Inzwischen hat ihr Ehemann kurz vor dem Prozesstermin kommende Woche eine Klage gegen den Münchner Merkur zurückgezogen. Hubert Haderthauer hatte versucht, ihn identifizierende Berichterstattung zu unterbinden.

Mike Schier

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