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Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Umstrittene Gas-Fördertechnik

Aigner: In Bayern "auch in Zukunft kein Fracking"

München - Es gibt keine heimliche Tür zur umstrittenen Gas-Förderung durch Fracking in Bayern: Das hat Ilse Aigner betont. Gegenteilige Vorwürfe entbehrten "jeglicher Grundlage".

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat Befürchtungen entschieden zurückgewiesen, die Staatsregierung öffne heimlich die Tür zur umstrittenen Gas-Förderung durch Fracking. „In Bayern wird es auch in Zukunft kein Fracking zur Gewinnung von Öl und Gas geben“, betonte Aigner am Mittwoch. Die Vorwürfe, das bayerische Wirtschaftsministerium ermögliche dies im Geheimen, entbehrten jeglicher Grundlage.

Für das betreffende Gebiet in der Oberpfalz sei lediglich eine „Erkundungslizenz“ erteilt worden. „Fracking wird mit dieser Genehmigung nicht erlaubt.“ Dabei handelt es sich um eine umstrittene Methode zur Gas-Förderung aus tiefen Gesteinschichten. Kritiker verweisen allerdings auf massive Umweltgefährdungen.

dpa

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