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Die Sex-Vorwürfe gegen Donald Trump hören nicht auf. Foto: Michael Reynolds

Republikaner gespalten

Immer neue Sex-Vorwürfe gegen Trump

Die Sex-Vorwürfe gegen Donald Trump reißen nicht ab. Eine Teilnehmerin an Trumps Fernsehshow "The Apprentice" beschuldigt den US-Präsidentschaftskandidaten, sie gegen ihren Willen geküsst zu haben.

Washington (dpa) - Immer neue Sex-Vorwürfe gegen Donald Trump heizen den Streit unter den US-Republikanern an und spalten die Partei zusehends.

Der ranghöchste Parteipolitiker, der Vorsitzende des Repräsentantenhauses Paul Ryan, hielt am Freitag eine Wahlkampfrede, in der er komplett auf die Nennung des Präsidentschaftskandidaten Trump verzichtete. Ryan konzentrierte sich vollkommen auf Fortschritte im Rennen um Sitze im Senat und im Abgeordnetenhaus. Zum Präsidentschaftswahlkampf machte er keinen Aussagen.

Ryan hatte am Montag erklärt, er werde Trump nicht mehr unterstützen. Zuvor war ein Video aufgetaucht, in dem obszöne Äußerungen Trumps zu hören sind. In der Zwischenzeit gingen zahlreiche Frauen an die Öffentlichkeit, die angeben, Trump habe sie sexuell belästigt. Erst am Freitag erhob eine weitere Frau schwere Vorwürfe.

Summer Zervos, eine Teilnehmerin an Trumps Fernsehshow "The Apprentice", erklärte, er habe sie mit sexuellen Absichten in einen Bungalow gelockt - sie habe ihn nur mit Mühe von sich fernhalten können, er habe sie gegen ihren Willen auf den Mund geküsst.

Der Kandidat bestreitet dies vehement. "Das ist alles frei erfunden", sagte er am Freitag bei einer Wahlkundgebung im umkämpften Bundesstaat North Carolina. Die Vorwürfe seien Teil einer Verschwörung gegen ihn. "Es ist ein einzige, große, hässliche Lüge."

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