Nicola Buhlinger-Göpfarth (r), Fachärztin für Allgemeinmedizin, impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus. Dabei wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer genutzt. (zu dpa: "Hausärzte im Südwesten haben in der Breite mit dem Impfen begonnen") | Archiv
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Hausärztin impft gegen Corona.

Bund und Länder

Impf-Gipfel: Wird die Priorisierung aufgehoben und erhalten Geimpfte Sonderrechte?

Bund und Länder besprechen am Montag, ob die Impf-Reihenfolge verändert oder gar aufgehoben werden soll. Auch steht das Thema Lockerungen für Geimpfte im Raum:

Bund und Länder beraten am Montagnachmittag gegen 15 Uhr über die weitere Impf-Entwicklung in Deutschland. Unter anderem geht es um das Thema Impf-Priorisierung und ob diese aufgehoben werden soll. Wenn dies der Fall ist, könnten alle Menschen in Deutschland ein Corona-Impf-Angebot erhalten. Das berichtet HEIDELBERG24*. „Wir brauchen jetzt eine klare Vorgabe, dass Personen, die beide Impfungen erhalten haben, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben und nachweisbar nicht ansteckend sind, von bestimmten Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes ausgenommen werden“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Laut Robert-Koch-Institut sind bislang sieben Prozent der deutschen Bevölkerung vollständig geimpft, sprich sie haben zwei Corona-Spritzen erhalten.

Aber nicht nur die Rangfolge, auch mögliche Lockerungen für Geimpfte stehen im Raum. So sollen diese die gleichen Rechte erhalten wie Genesene oder Personen, die einen negativen Corona-Test vorzeigen können. „Inzwischen ist klar, dass von Geimpften nach der Zweitimpfung und einer Wartezeit keine Gefahr ausgeht. Damit entfällt jegliche rechtliche Grundlage, die Menschen bei der Verwirklichung ihrer Grundrechte einzuschränken“, so FDP-Chef Christian Lindner. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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