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Peinliche Panne bei Live-Schalte vor Impf-Gipfel mit Laschet und Spahn - „So wird das nix mit Kanzler“

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Von: Patrick Mayer

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Bundesgesundheitsminister: Jens Spahn von der CDU.
Bundesgesundheitsminister: Jens Spahn von der CDU. © IMAGO / photothek

Peinliche Panne: Bei einer Video-Schalte zu den Corona-Impfstoffen kann sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet lange nicht einklinken - und das live.

München/Düsseldorf - Armin Laschet und Jens Spahn (beide CDU) werben in der Coronavirus-Pandemie in Deutschland eifrig für digitale Kontakte, für Home Office und Homeschooling mittels Video-Calls und Digital Learning.

An diesem Montag (1. Februar) sind der CDU-Bundesvorsitzende und der Bundesgesundheitsminister zeitweise selbst an dieser Hürde gescheitert, ausgerechnet, als es um die nicht unwichtige Frage der Corona-Impfstoffe und -Impfungen ging. Mega-Fail bei der Live-Video-Schalte zwischen Düsseldorf und Berlin!

Corona-Impfungen in Deutschland: Mega-Panne bei Video-Schalte zwischen Laschet und Spahn

Ebenfalls zugeschaltet: Stefan Oelrich. Der Vorstand der Bayer AG referierte darüber, dass sein Konzern ab Ende des Jahres 160 Millionen Impfstoffdosen des Pharma-Partners Biontech herstellen könne. Kein ganz uninteressantes Thema. Doch als die Meinung des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet dazu gefragt war, war was zu hören? Nichts!

Laschet und seine Mitarbeiter konnten sich in den Video-Call ganz offensichtlich nicht einklinken. Das ganze Schlamassel dauerte etwa eine Viertelstunde an. Wiederholt versuchte der Moderator vergeblich, Laschet hinzuzuholen.

Stattdessen war ein leerer Desktop-Bildschirm zu sehen sowie ein dezent penetranter Einwähl-Ton zu hören. Es wurde immer peinlicher. Ein erst lächelnder dann zunehmend genervter Spahn sagte: „Armin, dein Mikro!“ Und fragte dann: „Wir wollen nochmal probieren: Staatskanzlei Düsseldorf?“

Corona-Impfstoffe für Deutschland: Armin Laschet kann sich in wichtige Video-Schalte nicht einklinken

Und dann doch: Laschet und sein Staff schafften es, an der Video-Schalte teilzunehmen, die sie selber mitinitiiert hatten. „Aha, Armin“, sagte Spahn erleichtert.

Laschet erwiderte sichtlich peinlich berührt: „Also, jetzt müsste es gehen. Wunderbar. Eine Fehl-Schaltung.“ Der Shitstorm auf Twitter hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon Fahrt aufgenommen.

Ein User mutmaßte provokant: „Na, da hat der Laschet wohl Candy Crush gespielt. Dass er nicht am PC ist, sehr peinlich, bei einer Live-Konferenz.“ Ein anderer Nutzer meinte hämisch: „Laschet Armin, mach das Mikro an, sonst wird das nix mit Kanzler.“ (pm)

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