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US-Bundestaat Indiana: Geschichte, Politik, Bevölkerung und Geografie

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Matthias Dolderer performt während des Finales der Red Bull Air Race World Championship in Indianpolis.
Die Skyline von Indianapolis während der Red Bull Air Race World Championship. © Chris Tedesco / Global Newsroom

Indiana gehört mit seiner landwirtschaftlich ausgerichteten Wirtschaft zum Getreidegürtel der USA. Alle wichtigen Infos über den US-Bundesstaat von der Geschichte bis zum Wahlverhalten der Bevölkerung im Überblick.

Indianapolis – Der US-Bundesstaat Indiana gehört zu den republikanisch geprägten Regionen der USA. Der Name bedeutet „Land der Indianer“.

Indiana: Die Geschichte des 19. US-Bundestaates

Indiana blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die historischen Eckdaten auf einen Blick:

Indiana – Geografie und Besonderheiten

Indiana liegt im Mittleren Westen der USA und ist mit einer Fläche von 94.32 Quadratkilometern etwa doppelt so groß wie das deutsche Bundesland Niedersachsen. Im Norden grenzt Indiana an den Staat Michigan und den Michigansee. Im Westen liegt der Staat Illinois, im Osten Ohio. Südlich des 19. Bundesstaates befindet sich der Kentucky River als natürliche Grenze.

Das Staatsmotto ist „The Crossroads of America“. Das liegt daran, dass sich in diesem Bundesstaat viele Interstate-Highways kreuzen.

Der US-Bundesstaat Indiana besteht überwiegend aus weiten, flachen Landschaften. Das kontinentale Klima beschert dem Land heiße, trockene Sommer und kalte Winter. Der Südwesten des Staates liegt zudem in der Tornado Alley der USA und wird Jahr für Jahr von Wirbelstürmen heimgesucht.

Indiana – die größten Städte im Bundesstaat

Neben den ländlichen Gebieten besitzt Indiana auch einige große Städte. Die wichtigsten sind:

Indiana – Infos zur Bevölkerung

Indiana hatte 2016 ca. 6.633.053 Einwohner – das entspricht etwa 68 Menschen pro Quadratkilometer. Davon sind über 81 Prozent Weiße und gut 9 Prozent Afroamerikaner. Der Rest teilt sich auf Latinos und Asiaten auf. Nur noch ca. 0,3 Prozent der Bevölkerung sieht sich heute noch als Indianer.

Der Bundesstaat besitzt den Beinamen „Hoosier State“ und seine Einwohner bezeichnen sich als „Hoosier“. Über die Entstehung dieser Bezeichnung streiten sich die Fachleute bis heute.

Indiana: Schwerpunkte von Wirtschaft und Industrie

Ackerbau und Viehzucht kurbeln in Indiana die Wirtschaft an. Der 19. Bundesstaat gehört mit zum sogenannten „Corn Belt“ oder Getreidegürtel der USA und liefert beachtliche Mengen an Weizen, Sojabohnen, Tabak und Mais. Dazu kommen tierische Erzeugnisse wie Rinder- und Schweinefleisch, Milchprodukte und Eier.

Weitere wichtige Bereiche der Wirtschaft Indianas sind die Herstellung von Stahl und Elektronik sowie die chemische Industrie und der Maschinenbau.

Indiana und die Wahlen – politische Tendenzen im roten Staat

Indiana ist ein typischer „Red State“ und damit eine Hochburg der Republikaner. Das macht sich auch im Wahlverhalten der Bevölkerung bemerkbar:

Die Demokraten haben lediglich in der Hauptstadt Indianapolis und in den Industriestandorten am Lake Michigan größeren Einfluss.
Neben Barack Obama haben bei den Präsidentschaftswahlen in der Geschichte des Staates nur doch Franklin D. Roosevelt (1932 + 1936) und Lyndon B. Johnson (1964) als demokratische Kandidaten in Indiana gewonnen.

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