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Klaus Bouillon.

Unterkünfte für Flüchtlinge

Innenminister: Brauchen hunderttausende Wohnungen

München - Angesichts der vielen Flüchtlinge hat der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), ein milliardenschweres Wohnungsbauprogramm gefordert.

"Bundesweit brauchen wir für eine Million Menschen mindestens 250 000 bezahlbare Wohnungen - und die ganz schnell“, sagte der saarländische Ressortchef dem Magazin „Focus“. Im ganzen Land müssten Wohnungen in Schnellbauweise entstehen. Falls nicht, drohten „riesige Probleme“. „Es gibt keine Integration ohne ein Dach über dem Kopf.“

Wenn dauerhaft Tausende Menschen, darunter oft alleinstehende Männer, über Monate in Massenunterkünften untergebracht würden, könne die Situation eskalieren, warnte Bouillon. Die Vorfälle der Silvesternacht in Köln und anderen Städten seien ein Warnschuss gewesen.

In der Silvesternacht waren am Kölner Hauptbahnhof massenhaft Frauen von einem Männer-Mob umzingelt, begrapscht und ausgeraubt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die meisten Täter nordafrikanischer und arabischer Herkunft sind. Andernorts wurden ähnliche Vorfälle gemeldet.

So etwas dürfe sich in Deutschland niemals wiederholen, betonte Bouillon. „Denn damit wird das Sicherheitsgefühl tief erschüttert.“

dpa

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