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Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht.

Nicht vergleichbar mit al-Bakr

Minister: Keine akute Gefahr durch verhafteten Terrorverdächtigen

Magdeburg - Von dem in Sachsen-Anhalt festgenommenen mutmaßlichen Taliban-Kämpfer ist nach Angaben von Innenminister Holger Stahlknecht keine akute Gefahr ausgegangen.

Der Fall sei nicht vergleichbar mit dem Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr aus Chemnitz, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Magdeburg.

Gegen den 19 Jahre alten mutmaßlichen Islamistenwurde Haftbefehl erlassen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Der junge Mann soll Mitglied der radikalislamischen Taliban sein und werde wegen der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung verdächtigt. Der Mann soll seit 2013 mehrfach in Afghanistan an Kämpfen beteiligt gewesen sein.

19-Jähriger meldete sich selbst bei den Behörden

Bei dem 19-Jährigen soll es sich mehreren Medienberichten zufolge um einen Gefährder aus Aken bei Dessau-Roßlau handeln. Er soll sich bei der Wiedereinreise selbst bei den Behörden gemeldet haben.

Nach Angaben des Innenministers gibt es in Sachsen-Anhalt weniger als eine Handvoll islamistischer Gefährder. Es sei bekannt, wo sich diese aufhielten und sie würden sehr genau beobachtet, sagte Stahlknecht. Die Taliban kämpfen in Afghanistan für einen allein auf islamischem Recht, der Scharia, basierenden Gottesstaat. Sie verüben immer wieder Anschläge, bei denen auch Zivilisten sterben.

dpa

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