+
Die Korvetten (l-r) "Braunschweig", "Ludwigshafen am Rhein" und "Magdeburg". Die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" ist an der Operation "Sophia" in Mittelmeer beteiligt.

Sie kamen in Schlauchbooten aus Libyen

Internationaler Einsatz: Knapp tausend Flüchtlinge gerettet

Tripolis - Mehrere Schiffe haben am Freitag knapp tausend Flüchtlinge von Schlauchbooten im Mittelmeer gerettet. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, waren an den acht Rettungsaktionen Schiffe aus mehreren Ländern beteiligt.

Wie die italienische Küstenwache mitteilte, waren an den acht Rettungsaktionen Schiffe aus mehreren Ländern beteiligt. Ein italienisches Schiff habe eine Leiche geborgen.

Die Schlauchboote legten den Angaben zufolge von der libyschen Küste ab. Die Rettungsschiffe gehörten zu den EU-Missionen "Triton" und "Sophia", die den Auftrag haben, Schleuser-Schiffe aufzubringen und Flüchtlinge zu retten.

Im vergangenen Jahr gelang mehr als einer Million Menschen die Flucht nach Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) sprach von der "größten Wanderungsbewegung nach Europa seit dem Zweiten Weltkrieg". Die Zahl der Menschen, die auf der Flucht über das Mittelmeer ums Leben kamen oder für vermisst erklärt wurden, belief sich im vergangenen Jahr auf 3692. 

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bamf-Skandal: Ministerin Barley erwartet von Seehofer umfassende Aufklärung
Angesichts der Missstände beim Flüchtlingsbundesamt (BAMF) fordert Bundesjustizministerin Katarina Barley bundesweite Kontrollen der Asylbescheide.
Bamf-Skandal: Ministerin Barley erwartet von Seehofer umfassende Aufklärung
Iren stimmen für Lockerung des Abtreibungsverbots
Jubel auf Dublins Straßen: Das strenge Abtreibungsverbot in Irland wird bald Geschichte sein. Der Ministerpräsident spricht von einer "stillen Revolution" in dem …
Iren stimmen für Lockerung des Abtreibungsverbots
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 
Rock-Star Marius Müller-Westernhagen war am Freitag zu Gast in der beliebten NDR-Talkshow „3nach9“ - und gab provokante Thesen ab. 
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 
Putin und Abe mahnen zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt
Russland und Japan haben zu Zurückhaltung im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea gemahnt.
Putin und Abe mahnen zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.