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Nicht allen Menschen wird im Jobcenter geholfen.

„Überwiegend nicht zielführend“

Interner Bericht enthüllt: In einem Punkt versagen Jobcenter kläglich

Eine interne Überprüfung der Bundesagentur für Arbeit hat ergeben, dass einer bestimmten Gruppe von Menschen bei der Suche nach einem Job nicht gut geholfen wird.

Arbeitslose mit dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekommen nach einem Medienbericht von Jobcentern nur unzureichend Hilfe bei der Suche nach Arbeit. Das habe eine interne Überprüfung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ergeben, schreiben die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei der Betreuung der in der Regel behinderten Arbeitslosen und ihrer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt handelten die Jobcenter „überwiegend nicht zielführend“, heiße es in dem BA-Bericht.

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Die Betroffenen erhalten demnach oft „nicht die individuell erforderliche Hilfe“. Die Kommunikation mit ihnen sei „in nahezu allen Fällen unzureichend“, die Abstände zwischen den Gesprächen zu lang. Bei vielen Beschäftigten der Jobcenter sei „das Fachwissen oder das Bewusstsein für die besonderen Belange der behinderten Kunden nicht vorhanden“, schreiben die Prüfer. Leistungen an die dauerhaft erkrankten Menschen würden teilweise zu Unrecht aus Bundesmitteln finanziert.

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Die Prüfungen fanden dem Medienbericht zufolge im Frühjahr dieses Jahres in den Jobcentern in Berlin-Mitte, Unna, Mannheim und Lübeck statt. Es bestehe aber das Risiko, dass bundesweit bei weiteren Jobcentern gleichgelagerte Sachverhalte in nennenswertem Umfang vorkommen können. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium, Anette Kramme, kündigte an, man werde die sich aus dem Revisionsbericht ergebenden notwendigen Schritte nun mit der Bundesagentur erörtern. Das Ministerium stimme dem Befund der Prüfer zu und strebe Änderungen an.

dpa

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