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Der ehemalige Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner.

Blaue Augen und ein großes Glied

Die gruseligen Sex-Vorlieben des Piraten-Politikers

Berlin - Zuerst brachte Gerwald Claus-Brunner seinen Liebhaber um - wohl aus Eifersucht. Schließlich nahm er sich selbst das Leben. Nun berichten Medien von der Parallel-Welt des Politikers im Internet und seinen sexuellen Vorlieben.

Es ist ein Verbrechen, das Deutschland schockt: Gerwald Claus-Brunner saß für die Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus, vertrat dort das wählende Volk. Recherchen der Bild-Zeitung zeigen nun Phantasien des Killers, die einen Erschaudern lassen.

Demnach soll Claus-Brunner von jüngeren Männern mit dunklen Haaren besessen gewesen sein. Im Internet suchte der 44-Jährige offenbar auf einem Dating-Portal nach Sex-Dates mit Männern die "blaue Augen, lange braune/schwarze Haaren und einen großen Penis" haben. Am Tag nach dem Mord war er, dem Bericht zufolge, das letzte Mal auf der Seite eingeloggt.

Claus-Brunner beschreibt sich als häuslicher und schüchterner Chaot

Die Enthüllungen passen ins Bild. Auch das Opfer Jan. L. († 29) hatte dunkle Haare. Claus-Brunner nannte ihn wohl "Wuschelkopf", hatte ihn lange gestalkt, vergangene Woche dann getötet und die nackte, gefesselte Leiche elf Kilometer mit einer Sackkarre durch Berlin transportiert. Claus-Brunner kam anscheinend nicht damit klar, dass L. seit Kurzem eine Freundin hatte. Nach der Tat nahm sich auch der Politiker das Leben.

In dem von der Bild-Zeitung veröffentlichen Profil der Dating-Plattform beschreibt sich Claus-Brunner als Chaot, eher häuslich, wenig spontan und schüchtern, der Freunde im Alter zwischen 26 und 46 sucht. Und: Als bisexuellen, stämmigen Europäer.

Claus-Brunner stalkte offenbar früher bereits einen Parteikollegen

Einen einzigen Kontakt hatte er als Freund markiert. Der Mann ist 41 Jahre alt, gibt unter anderem Uniformen, Sportausrüstungen, Stiefel und eher ausgefallene Sex-Praktiken als Vorlieben an, zeigt sich beim Stiefel-Ablecken und nur mit einem Tiefschutz bekleidet. Ein Insider verrät zudem dem Blatt, dass auch Claus-Brunners Vorstellungen in den vergangenen Jahren immer "krasser" geworden seien.

Die Frankfurter Allgemeine deckte außerdem auf, dass der Politiker vor einigen Jahren einem weiteren Mann nachgestellt hatte. Offenbar einen Parteifreund, ebenfalls Ende 20, der dem Opfer angeblich auch optisch ähnlich sah. Claus-Brunner soll bereits damals aufdringlich geworden sein. Als der Parteikollege seine neue Freundin zu einer Feier mitbrachte, drohte er ihr, so die Zeitung.

mke

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