+
Ali al-Sistani (rechts), geistliches Oberhaupt der Schiiten im Irak, ruft zum Kampf gegen die Dschihadisten von ISIL auf. 

Ali al-Sistani

Irak: Ayatollah ruft zu Kampf gegen ISIS auf

Kerbela - Das geistliche Oberhaupt der irakischen Schiiten, Ayatollah Ali al-Sistani, hat die Iraker zum Widerstand gegen die sunnitischen Dschihadisten aufgerufen.

Die Bürger sollten zu den Waffen greifen und "ihr Land, ihr Volk und ihre heiligen Stätten verteidigen" sagte ein Sprecher al-Sistanis beim Freitagsgebet in der Schiiten-Hochburg Kerbela. Wer könne, solle sich den Sicherheitskräften im Kampf gegen die Dschihadisten der Organisation Islamischer Staat im Irak und Syrien (auch genannt Islamischer Staat im Irak und in der Levante (Isil)) anschließen.

ISIS-Kämpfer hatten in den vergangenen Tagen zunächst die nördliche Millionenstadt Mossul und dann die gesamte Provinz Ninive sowie weitere Städte und Regionen im Norden des Landes erobert. Sie rückten am Freitag weiter auf Bagdad vor und standen nach Polizeiangaben nördlich der irakischen Hauptstadt.

Das ist die Terrorgruppe ISIS

Terrorgruppe in Syrien: Das will der Islamische Staat

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump will Putin im Herbst nach Washington einladen
Die Kritik an US-Präsident wegen seines Gipfels mit Kremlchef Putin hält an. Trump reagiert darauf auf seine Art: Er will einen zweiten Gipfel mit Putin - diesmal in …
Trump will Putin im Herbst nach Washington einladen
Evangelische Kirche kritisiert CSU für „einseitige Flüchtlingspolitik“ 
Innenminister Horst Seehofer sieht sich als Opfer einer Kampagne und keinerlei Schuld bei der Bundespolitik für das CSU-Umfragetief. Tritt er im Falle eines Debakels bei …
Evangelische Kirche kritisiert CSU für „einseitige Flüchtlingspolitik“ 
Merkel spricht bei Sommerpressekonferenz
In Berlin ist politische "Sommerpause". Eine Garantie, dass es auch wirklich ruhig zugeht, ist das nicht. Etliche Konflikte schwelen unter der Decke. Das weiß auch die …
Merkel spricht bei Sommerpressekonferenz
Gedenken an Widerstand des 20. Juli 1944 in Berlin
Vor 75 Jahren wollten deutsche Offiziere den Krieg beenden und Hitler stürzen. Doch das Attentat scheiterte und die Nazis nahmen blutige Rache. Nun wird wie jedes Jahr …
Gedenken an Widerstand des 20. Juli 1944 in Berlin

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.