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Seit Jahren kämpft die irakische Armee gegen den IS.

Regierungssitz in Hand von Regierungstruppen

Irakische Armee soll Mossul zurückerobert haben

Bagdad - Seit einiger Zeit kämpft die irakische Armee gegen die Terrormiliz Islamischer Staat um die Stadt Mossul. Nun sollen die Regierungstruppen die Stadt eingenommen haben.

Im Kampf um die irakische Stadt Mossul haben die Regierungstruppen nach eigenen Angaben den Sitz der Provinzregierung zurückerobert. Das Regierungsgebäude der Provinz Niniveh im Westen Mossuls sei aus der Hand der Dschihadisten der Miliz Islamischer Staat (IS) befreit worden, teilte die Armee am Dienstag mit. Auch die strategisch wichtige Al-Hurrijah-Brücke ist demnach wieder unter Kontrolle der Streitkräfte.

Die Truppen waren zuvor in Richtung der Regierungsgebäude und der Brücke im Westteil der Stadt vorgerückt. Ziel war es nach Armeeangaben, neben der Befreiung des Regierungssitzes eine sichere Passage für fliehende Familien zu ermöglichen.

Die Kämpfe im Westen Mossuls haben nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 50.000 Menschen in die Flucht getrieben. Mossul wird vom Fluss Tigris geteilt, der über fünf Brücken überquert werden konnte. Alle wurden bei den Kämpfen beschädigt oder zerstört. Bei einer Instandsetzung der Brücken könnte eine Verbindung zwischen dem von den Regierungstruppen gehaltenen Ostteil und dem bislang vom IS gehaltenen Westteil der Stadt hergestellt werden.

AFP

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