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Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi will sich in Berlin um weitere deutsche Unterstützung im Kampf gegen den IS bemühen. Foto: Rainer Jensen

Irakischer Ministerpräsident zu Gast in Berlin

Berlin (dpa) - Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi will sich bei einem Besuch in Berlin um weitere deutsche Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bemühen.

Auf dem Programm steht unter anderem ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Weiteres Thema ist die Flüchtlingskrise. Der Irak gehört zu den wichtigsten Herkunftsstaaten von Flüchtlingen, die nach Europa kommen.

Im Irak haben islamistische Terroristen große Teile des Landes unter ihrer Kontrolle, darunter auch die zweitgrößte Stadt Mossul. Die Zentralregierung hat dort kaum noch Einfluss. Deutschland beliefert die Kurden im Norden des Landes mit Waffen und bildet über die Bundeswehr auch Kämpfer aus. Al-Abadi hofft auf deutsche Ausbildungshilfe auch für die irakische Armee.

Nach offiziellen Angaben der Vereinten Nationen gibt es in dem Land etwa 3,2 Millionen Binnenvertriebene. Hinzu kommen etwa 250 000 Flüchtlinge aus Syrien.

Bundesregierung zu Irak

Irakische Regierung

Bundeswehr zu Einsatz im Irak

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