+
In der iranischen Hauptstadt soll es nach Angaben der Volksmudschaheddin eine versteckte Atomanlage geben. Foto: Abedin Taherkenareh/Archiv

Iran dementiert Berichte über geheime Atomanlage

Teheran (dpa) - Der Iran hat Berichte über eine geheime Atomanlage in Teheran dementiert. Die Oppositionsgruppe Nationaler Widerstandsrat Iran (NWRI) hatte am Dienstag eine Inspektion einer unterirdischen Atomeinrichtung im Nordosten der Hauptstadt gefordert.

In einer Presseerklärung nannte die iranische UN-Mission in New York die NWRI-Behauptung erlogen. Der Widerstandsrat NWRI - auch Volksmudschaheddin genannt - mit Sitz in Paris hatten im Jahr 2002 dabei geholfen, Teile des iranischen Atomprogramms offenzulegen. In den Jahren darauf erwiesen sich einige Behauptungen der Gruppe aber auch als falsch. Wegen der Teilnahme an verschiedenen Attentaten auf Politiker bezeichnet Teheran die Volksmudschaheddin als Terroristen.

Der Westen verdächtigt die Islamische Republik seit Jahren, heimlich Atomwaffen bauen zu wollen. Die Regierung bestreitet das und pocht auf ihr Recht zur friedlichen Nutzung der Kernenergie.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump gibt bekannt: In Venezuela inhaftierter US-Bürger freigelassen
Der seit knapp zwei Jahren in Venezuela inhaftierte US-Bürger Joshua Bolt wurde freigelassen. Präsident Donald Trump verkündete die Freilassung.
Trump gibt bekannt: In Venezuela inhaftierter US-Bürger freigelassen
Geschönte Berichte zu Mängeln bei der Bundeswehr?
Der Bundesrechnungshof geht mit Verteidigungsministerin von der Leyen hart ins Gericht. Die Ausfälle bei den Waffensystemen seien noch größer als von ihr dargestellt. …
Geschönte Berichte zu Mängeln bei der Bundeswehr?
Tausende Franzosen in Paris - Protest gegen Reformkurs von Präsident Macron
Mehrere tausend Franzosen sind allein in Paris auf die Straße gegangen um gegen den Reformkurs von Präsident Emmanuel Macron zu demonstrieren.
Tausende Franzosen in Paris - Protest gegen Reformkurs von Präsident Macron
Südkoreas Präsident trifft überraschend Kim Jong Un
Und wieder gibt es eine herzliche Umarmung: Südkoreas Präsident Moon Jae In trifft erneut den nordkoreanischen Machthaber an der Grenze. Es geht auch um die Bemühungen …
Südkoreas Präsident trifft überraschend Kim Jong Un

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.