+
Eine Drohne vom Typ MQ-1 Predator.

Iran fertigt angeblich Kopien von US-Drohne

Teheran - Der Iran hat nach eigenen Angaben mit der Fertigung von Drohnen des in den USA entwickelten Typs ScanEagle begonnen.

Das Werk werde von den See- und Luftstreitkräften der Revolutionsgarden genutzt, erklärte deren Konteradmiral Ali Fadawi nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Irna am Montag.

Dem Iran seien bereits drei der von Boeing-Insitu gebauten Drohnen in die Hände gefallen, sagte Fadawi. Die ScanEagle ist nur 1,37 Meter lang und hat eine Spannweite von 3,11 Metern. Sie wird mit einem Katapult gestartet und kann länger als 24 Stunden in der Luft bleiben. Im Dezember 2011 hatten die Iraner zudem eine unbewaffnete US-Tarnkappendrohne RQ-170 Sentinel in ihren Besitz gebracht.

Anfang Dezember hatte Teheran erstmals erklärt, eine ScanEagle erbeutet zu haben, und den unbewaffneten Aufklärer im Fernsehen gezeigt. Ein US-Offizier hatte daraufhin erklärt: „Alle unbemannten Flugkörper der US-Marine, die im Mittleren Osten im Einsatz sind, sind vollzählig.“ Allerdings haben neben der Marine auch andere Teilstreitkräfte und Geheimdienste der USA Drohnen im Einsatz.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentar zur Bundestagswahl: Gegen den Alarmismus
Im Zuge der alarmierenden Wahlergebnisse in den USA und Großbritannien fürchteten nicht wenige, dass die Frustwähler auch in Deutschland Erfolg haben werden - zu …
Kommentar zur Bundestagswahl: Gegen den Alarmismus
Identität von 800 Flüchtlingen noch immer ungeklärt
Bei rund 800 Flüchtlingen mit anerkanntem Schutzstatus in Deutschland ist nach einem Medienbericht die Identität noch immer nicht überprüft. Sie waren 2014 und 2015 aus …
Identität von 800 Flüchtlingen noch immer ungeklärt
Erststimme und Zweitstimme: So wählen Sie den Bundestag
Bundestagswahl 2017: Wieso gibt es eine Erststimme und eine Zweitstimme? Wen wähle ich damit überhaupt? Hier gibt es Antworten auf alle Fragen.
Erststimme und Zweitstimme: So wählen Sie den Bundestag
Schulz will „kämpfen bis zur letzten Minute“
Martin Schulz hat zum Abschluss seines Wahlkampfs noch einmal alles gegeben und mit gefühlsbetonten Ausrufen für einen Regierungswechsel unter seiner Führung geworben.
Schulz will „kämpfen bis zur letzten Minute“

Kommentare