Rennen um AKK-Nachfolge: Nächster prominenter CDU-Politiker macht ernst

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Beim Trauerzug für den iranischen General Ghassem Soleimani in Kerman ist es zu einer Massenpanik gekommen.

Iran

Massenpanik bei Soleimani-Trauerzug: Zahl der Toten steigt weiter

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    Rebecca Röhrich
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Beim Trauerzug für den iranischen General entsteht eine Massenpanik. Mehr als 50 Menschen kommen dabei ums Leben.

  • Massenpanik in Kerman 
  • Dutzende Tote
  • Hunderte verletzt

Update vom 07.01.2020, 16.20 Uhr: Inzwischen ist die Zahl der Toten bei der Massenpanik in Kerman weiter gestiegen. Mehr als 50 Menschen sind während des Trauerzugs für den iranischen General Ghassem Soleimani ums Leben gekommen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Zudem wurden in der Geburtsstadt Soleimanis im Südosten des Landes nach offiziellen Angaben mehr als 200 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer.

Update vom 07.01.2020, 14.12 Uhr: Bei der Massenpanik in Kerman sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Des Weiteren meldet der iranischen Nachrichtenagentur Insa mindestens 213 Verletzte.

Erstmeldung vom 07.01.2020: Kerman - Bei einer Massenpanik während des Trauerzugs für den iranischen General Ghassem Soleimani in dessen Geburtsort Kerman sind am Dienstag mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete das Staatsfernsehen am Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Dies meldet die Deutsche Presse Agentur (dpa). Grund soll eine Massenpanik gewesen sein. 

Nach offiziellen Angaben iranischer Behörden wurden außerdem Dutzende Menschen verletzt. Die Opferzahl könnte noch steigen, erklärten Behörden nach Angaben des staatlichen Fernsehens. Auf den sozialen Medien war von mindestens 35 Toten die Rede.

Die Zahl der Verletzten wird aktuell auf 50 geschätzt. Auch das berichtet ein iranischer TV-Sender. Eine unabhängige Bestätigung gibt es derzeit noch nicht. Auch auf Twitter macht die Meldung mittlerweile die Runde. So schreibt The Associated Press, dass eine „unbestimmte Anzahl“ von Menschen gestorben seien. 

Auch die BBC berichtet von dem Zwischenfall und spricht von etwa 30 Todesopfern. 

Der Dienstag war in Kerman zum örtlichen Feiertag erklärt worden

Der Marsch führte am Dienstag durch das Zentrum der Stadt im Südosten des Landes zum Märtyer-Friedhof, wo Soleimani später beerdigt werden sollte. Wegen des erwarteten Massenandrangs war der Dienstag in Kerman zum örtlichen Feiertag erklärt worden - wie zuvor schon der Montag in der Hauptstadt Teheran. Damit wollte die Regierung möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich von dem als Märtyrer verehrten General zu verabschieden. 

Anwesend am Trauerzug war auch der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Hussein Salami. „Wir werden Rache nehmen und die wird konsequent und hart sein, so dass die Amerikaner ihre Tat bitter bereuen“, sagte Salami. Die Masse erwiderte den Aufruf mit „Rache, Räche“ und „Allahu Akbar“ - Gott ist der Größte - Rufen.

Große Trauerzüge in mehreren iranischen Städten für Soleimani

Zuvor hatte es in mehreren iranischen Städten große Trauerzüge gegeben. Allein in Teheran nahmen am Montag nach Medienberichten Millionen Menschen Abschied von Soleimani. Zuvor hatten Hunderttausende an den Trauerzeremonien in Ahwas, Maschad und Ghom teilgenommen. Die Bilder der von unzähligen Menschen gesäumten Straßen gingen um die Welt. 

Soleimani war in der Nacht zum Freitag von US-Drohnen in der irakischen Hauptstadt Bagdad mit einem Raketenangriff getötet worden*. Washington rechtfertigte den Luftschlag damit, dass der Chef der Al-Kuds-Einheiten folgenschwere Angriffe auf US-Bürger geplant habe. Soleimani war der wichtigste Vertreter der iranischen Streitkräfte im Ausland und galt als Architekt der iranischen Militärstrategie in den Nachbarländern. (FR/dpa)

*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-digital-Redaktionsnetzwerks.

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