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Hätte die Münchner Sicherheitskonferenz beinahe verpasst: Irans Außenminister Mohamed Dschawad Sarif benötigte auf dem Weg nach Deutschland die Unterstützung der Bundeswehr.

Bei Anreise zur Sicherheitskonferenz

Tank-Eklat um Außenminister - Iraner wollen nichts mitbekommen haben

Mehrere Ölkonzerne sollen sich geweigert haben, den Flieger des iranischen Außenministers vor der Sicherheitskonferenz zu betanken. Nun reagiert der Botschafter des Staates.

München - Die iranische Regierung hat den Vorfall um das Flugzeug von Außenminister Mohamed Dschawad Sarif vor der Münchner Sicherheitskonferenz Mitte Februar nach eigenen Angaben gar nicht mitbekommen. „Wir haben keine Störung bemerkt“, sagte der iranische Botschafter in Deutschland, Ali Madschedi, am Mittwoch laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna.

Um nicht gegen Sanktionen zu verstoßen, hatten sich nach einem Medienbericht mehrere Mineralölfirmen geweigert, das Flugzeug von Sarif zu betanken. Nach Angaben von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung reiste Sarif erst an, nachdem die Bundeswehr sich bereit erklärte, das zu übernehmen. Der Leiter der Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sagte dem Medienverbund, es sei „nur mit größter Not“ gelungen, Sarifs Teilnahme zu sichern.

Sarif war Gast auf der Münchener Sicherheitskonferenz. Es sei eine Selbstverständlichkeit, dass Deutschland als Gastgeber einer internationalen Konferenz seinen Gästen gegenüber in jeder Hinsicht verpflichtet sei, sagte Madschedi.

dpa

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