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Irans neuer Präsident Hassan Ruhani.

Iranischer Präsident will "ernsthafte" Atomgespräche

Teheran - Der Iran ist nach Angaben des neuen Präsidenten Hassan Ruhani zu "ernsthaften" Verhandlungen über sein Atomprogramm bereit.

Die Gespräche könnte "ohne Verzögerung" aufgenommen werden, "wenn die andere Seite bereit ist", sagte Rohani am Dienstag auf seiner ersten Pressekonferenz seit dem Amtsantritt am Wochenende. Er machte zugleich klar, dass der Iran sein umstrittenes Nuklearprogramm fortsetzen wird.

"Das friedliche Atomprogramm des Iran ist eine nationale Angelegenheit", sagte Ruhani. "Wir werden die Rechte des iranischen Volkes nicht aufgeben." Dazu gehöre auch die Urananreicherung, die ein "unbestreitbares Recht" seines Landes sei.

Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung insgeheim am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Die Gespräche des Landes mit der sogenannten 5+1-Gruppe, zu der die Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland gehören, waren zuletzt ins Stocken geraten.

"Als Präsident der Islamischen Republik verkünde ich, dass es den politischen Willen gibt, die Angelegenheit zu lösen und die Sorgen der anderen Seite zu berücksichtigen", sagte Ruhani.

Ruhani griff zugleich 76 US-Senatoren an, die in einem Brief an Präsident Barack Obama härtere Sanktionen gegen den Iran gefordert hatten. Das Schreiben zeige, "dass manche US-Vertreter die Situation hierzulande nicht richtig und realistisch einschätzen", sagte Ruhani. Bedauerlicherweise gebe es in den USA "Kriegstreiber, die einem Dialog feindlich gegenüberstehen", fügte er hinzu.

AFP

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