+
Kommt er wieder? Offenbar liebäugelt hat Ahmadinedschad im Iran mit einer Präsidentschafts-Kandidatur.

"Wir sehen uns - so Gott will - 2017"

Ahmadinedschad deutet politisches Comeback an

Teheran - Der ehemalige iranische Präsident Ahmadinedschad hat eine Rückkehr auf die politische Bühne angedeutet. "Wir sehen uns - so Gott will - 2017", sagte er am Dienstag.

Das berichtet das Nachrichtenportals Alef. Im Mai 2017 findet die Präsidentschaftswahl statt. Der Hardliner Mahmoud Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 Präsident der von Geistlichen beherrschten islamischen Republik. 

Nach der Schlappe ihrer Spitzenkandidaten bei der Parlamentswahl im Februar, besonders in der Hauptstadt Teheran, setzen viele Hardliner auf Ahmadinedschad. Nur er könnte ihrer Meinung nach eine Wiederwahl des als moderater geltenden Präsidenten Hassan Ruhani verhindern.

Einlenken Irans im Atomstreit

Unter Ruhani haben sich die Beziehungen zum Westen deutlich entspannt. So hat der Iran sein Atomprogramm laut der der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) massiv zurückgefahren. Als Gegenleistung wurden von den Vereinten Nationen und Europa Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufgehoben.

dpa/mb

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kieler "Jamaika"-Koalitionsvertrag unterzeichnet
Nun muss nur noch die Wahl des Ministerpräsidenten klappen. Die Spitzen der Kieler "Jamaika"-Partner haben ihren Koalitionsvertrag offiziell unterschrieben. Ab Mittwoch …
Kieler "Jamaika"-Koalitionsvertrag unterzeichnet
Niederlande mitverantwortlich für Tote von Srebrenica
Im Juli 1995 stürmen Serben die Enklave Srebrenica. Die niederländischen UN-Soldaten ergeben sich kampflos. 8000 Menschen werden getötet.
Niederlande mitverantwortlich für Tote von Srebrenica
Urteil im Prozess zu Nemzow-Mord erwartet
Vor mehr als zwei Jahren wurde der russische Oppositionelle Boris Nemzow erschossen. Fünf Männer, die mutmaßlich in die Tat verwickelt waren, erwarten nun ein Urteil. …
Urteil im Prozess zu Nemzow-Mord erwartet
Aktivisten: 57 Tote bei Angriff der US-geführten Koalition
Majadin - Bei einem Luftangriff der von den USA geführten Koalition in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 57 Menschen getötet worden. Ziel des Angriffs …
Aktivisten: 57 Tote bei Angriff der US-geführten Koalition

Kommentare