+
Bei einem Luftangriff auf Sanaa im Jemen explodiert ein Waffenlager. Foto: Jaber Ghurab

Irans Präsident fordert Ende der Militärangriffe auf Jemen

Teheran (dpa) - Irans Präsident Hassan Ruhani hat Saudi-Arabien aufgefordert, die Militärangriffe auf Huthi-Rebellen im Jemen einzustellen.

"Was immer Ihr (Saudis) verfolgt, Angriffe auf unschuldige Kinder bringen Euch keine regionale Vormachtstellung, sondern nur Schande", sagte Ruhani während einer Militärparade in Teheran. Die Angriffe würden eine Spirale der Gewalt in der Region auslösen, was letztendlich auch Konsequenzen für Saudi-Arabien haben werde.

Ruhani verlangte erneut eine politische Lösung der Jemen-Krise. Der Atomstreit mit dem Westen habe gezeigt, dass es keine Differenzen in der Welt gebe, die nicht durch politische Verhandlungen gelöst werde könnten, sagte der Kleriker.

Eine von Saudi-Arabien geführte arabische Allianz hat am 26. März in den jemenitischen Bürgerkrieg eingegriffen. Die Angriffe richten sich gegen die schiitischen Huthi-Rebellen, die weite Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt Sanaa eingenommen haben. Der nach Saudi-Arabien geflüchtete Präsident des Jemens, Abed Rabbo Mansur Hadi, hat dem Iran vorgeworfen, die Huthi-Rebellen zu unterstützen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rechtsruck in der CDU? Kramp-Karrenbauer macht klare Ansage
Ein großer Teil des konservativen CDU-Flügels wünscht sich einen Rechtsruck. Im neuen Spiegel nimmt die designierte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer dazu …
Rechtsruck in der CDU? Kramp-Karrenbauer macht klare Ansage
EU verdoppelt Unterstützung für Sahel-Truppe
Kann eine afrikanische Truppe die Terror- und Flüchtlingsprobleme in Europa lösen? Die Europäische Union verspricht sich davon zumindest einen Beitrag. Und erhöht ihre …
EU verdoppelt Unterstützung für Sahel-Truppe
Südsudan: UN-Kommission brandmarkt grausame Kriegsverbrechen
Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt. Die Hoffnungen nach der Gründung 2011 währten nicht lange, seit 2013 versinkt das Land im Bürgerkrieg. Eine UN-Kommission …
Südsudan: UN-Kommission brandmarkt grausame Kriegsverbrechen
Vorwürfe gegen Oxfam Großbritannien: Regierung Haitis reagiert
Oxfam-Mitarbeiter sollen auf der Karibikinsel mit Prostituierten gefeiert und Sex als Gegenleistung für Unterstützung in Notsituationen verlangt haben. Jetzt hat Haitis …
Vorwürfe gegen Oxfam Großbritannien: Regierung Haitis reagiert

Kommentare