+
Hassan Ruhani wettert gegen die Islamistenmiliz Boko Haram.

Eine Schande für den Islam

Irans Präsident wettert gegen Boko Haram

Teheran - Hassan Ruhani hat kräftig gegen die Islamistenmiliz Boko Haram ausgeteilt. Der Präsident des Irans nannte die Terroristen eine Schande für den Islam.

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die Islamistenmiliz Boko Haram eine Schande für den Islam und die Menschlichkeit genannt. „Leider agieren diese Terroristen im Namen des Islams, obwohl das, was sie tun, überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat“, zitierte die Nachrichtenagentur ISNA Ruhani am Montag. Gruppen wie Boko Haram seien eine Schande und sollten ernsthaft von allen Ländern bekämpft werden, sagte der Präsident bei einem Treffen mit dem neuen kenianischen Botschafter in Teheran.

Boko Haram führt im Nordosten Nigerias einen blutigen Feldzug, um einen islamischen Gottesstaat zu errichten. Schätzungen gehen davon aus, dass in den vergangenen Jahren mehr als 15 000 Menschen bei Attentaten oder Angriffen getötet wurden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump
Mexiko-Stadt - Wenn nun Donald Trump anfängt zu regieren, könnten sich die ersten Aktionen gegen Mexiko richten. Dort schwillt bereits gewaltsamer Protest an. Und die …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump
Elf Tote bei Anschlag in Flüchtlingslager
Amman - In einem Lager für Bürgerkriegsflüchtlinge an der syrisch-jordanischen Grenze sind am Samstag nach Aktivistenangaben mindestens elf Menschen bei einem …
Elf Tote bei Anschlag in Flüchtlingslager
Weltweit protestieren Millionen gegen Trump
Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert stattdessen neue Breitseiten gegen …
Weltweit protestieren Millionen gegen Trump
Syrien-Krise: Das sind die wichtigsten Akteure
Istanbul/Astana - Seit sechs Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg. Alle Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition blieben bislang erfolglos. Wir blicken voraus …
Syrien-Krise: Das sind die wichtigsten Akteure

Kommentare