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Der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami (l.) hat Syrien Hilfe beim Wiederaufbau zugesagt.

Fast 345 Milliarden Euro Schaden

Irans Verteidigungsminister sagt Syrien Beteiligung an Wiederaufbau zu

Der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami hat der syrischen Staatsführung eine Beteiligung seines Landes am Wiederaufbau nach dem Krieg zugesagt.

Damaskus - Syrien befinde sich an einem "sehr wichtigen Wendepunkt" und trete in die "sehr wichtige Etappe des Wiederaufbaus" ein, sagte Hatami am Sonntag laut dem iranischen Staatsfernsehen Irib bei einem Besuch in Damaskus. Der Minister kündigte "eine Präsenz, eine Beteiligung" Teherans am Wiederaufbauprozess an.

Der iranische General traf in Damaskus mit seinem syrischen Kollegen Abdallah Ajub sowie mit Machthaber Baschar al-Assad zusammen. Assad hob dabei die Notwendigkeit von "Plänen für eine langfristige Kooperation" hervor, wie syrische Staatsmedien berichteten. Ajub unterstrich den "beispielhaften" Charakter der syrisch-iranischen Beziehungen.

UN-Schätzung: 345 Milliarden Euro Schäden im syrischen Bürgerkrieg

Zugleich bekräftigte Ajub die Entschlossenheit der syrischen Staatsführung, die letzte Rebellenhochburg Idlib im Nordwesten des Landes wieder unter Kontrolle der Regierung zu bringen. "Das ganze syrische Territorium wird vom Terrorismus befreit", sagte er laut der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana.

Der Iran und Russland sind die wichtigsten Verbündeten Assads. Das Engagement Teherans und der libanesischen Hisbollah-Miliz in Syrien stößt auf Kritik der US-Regierung, die in Syrien die kurdischen Kämpfer unterstützt.

Der US-Diplomat William Roebuck sagte am Samstag bei einem Besuch in den Kurdengebieten, die US-Regierung konzentriere sich "weiterhin auf den Rückzug der iranischen Truppen und ihrer Verbündeten".

Insgesamt sind im syrischen Bürgerkrieg bereits mehr als 350.000 Menschen getötet worden, während Millionen weitere zur Flucht gezwungen wurden. Die Schäden werden von der UNO auf fast 345 Milliarden Euro geschätzt.

afp

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