+
Petrys Sprecher Markus Frohnmaier ist seit dem 1. Mai auch als Referent bei der Faktion beschäftigt. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Irritation über Beschäftigung von Petry-Sprecher

Dresden (dpa) - Die Beschäftigung des Sprechers der AfD-Spitzenpolitikerin Frauke Petry bei der Landtagsfraktion in Sachsen sorgt für Irritationen. Nach "Spiegel"-Informationen besteht der Verdacht einer Zweckentfremdung von Geldern, die für die Fraktion bestimmt sind.

Dies wies die sächsische AfD-Fraktion in Dresden zurück: "Der Bericht ist falsch." Zugleich räumte der Parlamentarische Geschäftsführer Uwe Wurlitzer ein, dass Petrys Sprecher Markus Frohnmaier seit dem 1. Mai auch als Referent bei der Faktion beschäftigt sei und 50 Prozent seines Entgelts aus Fraktionsmitteln erhalte. Für seine Sprecherfunktion werde er jedoch vom AfD-Landesverband aus Parteimitteln bezahlt. Überschneidungen gebe es nicht.

"Die Zweckbestimmung der Fraktionsmittel wird eingehalten und kann auch jederzeit vom Rechnungshof überprüft werden", sagte Wurlitzer. Der Sächsische Rechnungshof wollte sich zunächst nicht zu dem Fall äußern. Vor zwei Wochen habe aber die regelmäßige Überprüfung aller Landtagsfraktionen begonnen, sagte eine Sprecherin. Dabei dürfte nun auch die Beschäftigung Frohnmaiers eine Rolle spielen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Leserbrief aus 2006: So tickte Björn Höcke als Lehrer
München - Björn Höcke ist der Rechtsaußen der AfD - mit Kritik am Holocaust-Denkmal in Berlin sorgte er für einen Eklat. Ein Leserbrief aus 2006 offenbart, welches …
Leserbrief aus 2006: So tickte Björn Höcke als Lehrer
Studie: Höheres Rentenniveau beseitigt Altersarmut nicht
Berlin (dpa) - In der Debatte um die Bekämpfung von Altersarmut hat die Rentenversicherung vor falschen Strategien gewarnt.
Studie: Höheres Rentenniveau beseitigt Altersarmut nicht
Syrien-Verhandlungen in Kasachstan haben begonnen
Frieden in Syrien? Immer noch weit entfernt. Die Hoffnungen liegen nun auf den Gesprächen in Astana. Das Regime äußert sich durchaus optimistisch.
Syrien-Verhandlungen in Kasachstan haben begonnen
FDP unterstützt Steinmeier als Bundespräsidenten
Berlin - Auf ihre Stimmen ist er zwar nicht angewiesen: Dennoch werden die FDP-Abgeordneten wohl für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsidenten stimmen.
FDP unterstützt Steinmeier als Bundespräsidenten

Kommentare