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Bei dem Terroranschlag am Montag Abend starben mindestens 22 Menschen. Berichten zufolge soll die Tat auf Twitter angekündigt worden sein.

Terror in Manchester

IS-Anhänger kündigte Anschlag auf Twitter an - Sympathisanten feiern 

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Manchester - Schon Stunden vor der Explosion soll auf Twitter ein Hashtag aufgetaucht sein, der die schreckliche Tat ankündigte. Später feierten IS-Unterstützer im Internet den gelungenen Terroranschlag.

Medienberichten zufolge soll der verheerende Terroranschlag bei einem Konzert der Sängerin Ariana Grande am Montagabend in Manchester bereits Stunden zuvor auf Twitter angekündigt worden sein. Wie die Daily Mail berichtet, erschienen bereits vier Stunden vor der Explosion zwei Tweets, die mit dem Hashtag #manchesterarena versehen waren. In einem davon heißt es,  „Hast Du unsere Drohung vergessen? Das ist der gerechte Terror.“ Zusätzlich wurde der Tweet mit dem Hashtag #Islamicstate (Islamischer Staat) betitelt.

Der Verfasser der beiden Tweets soll ein nicht verifizierter Nutzer gewesen sein. Sein Profilbild zeigt einen Mann mit grauer Mütze, blauer Jacke und Brille. Ob das Bild aber tatsächlich den wahren Verfasser zeigt, ist nicht klar. Der Nutzer wurde anschließend gesperrt.

Auch nach dem Anschlag tummelten sich auf Twitter IS-Unterstützer und „feierten“ den, ihrer Meinung nach, gelungenen Anschlag. Ein Nutzer namens Abdul Haqq schrieb beispielsweise: „Es scheint, als ob Bomben der britischen Luftwaffe auf Kinder in Mossul und Raqqa gerade nach #Manchester zurückgekommen sind." Ein anderer User schrieb, Paris und Brüssel seien erst der Anfang gewesen, aber in London würde man nun einen Staat bilden.

Schreckensnacht in Manchester: Tote bei Ariana-Grande-Konzert

Twitter sperrte dem Bericht der Daily Mail zufolge mehrere Konten, was die IS-Anhänger nicht daran hinderte, sich ausweichend auf anderen gesicherten Portalen über den Anschlag auszutauschen und zu freuen.

Verheerender Anschlag in Manchester

Bei einer Explosion am Montag waren, nach jetzigem Wissensstand, bei einem Konzert der Sängerin Ariana Grande mindestens 22 Menschen getötet und 60 Menschen verletzt worden. Erst später am Abend bestätigte sich der Verdacht eines islamistisch geprägten Terroranschlags. Auf dem Konzert waren viele Jugendliche gewesen, unter den Toten sollen laut Medienberichten auch mehrere Kinder sein.

Familien und Freunde suchen über die sozialen Medien nach ihren vermissten Angehörigen. Premierministerin Theresa May äußerte sich bereits öffentlich zu den Geschehnissen. Viele Details sind bislang noch unklar. Fest steht aber, dass der, bislang als Einzeltäter ausgewiesene Anschlagsverursacher bei der Explosion ebenfalls ums Leben gekommen ist. Alle  Entwicklungen zum Terroranschlag in Manchester lesen Sie hier.

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