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Die Toten des Anschlags auf die koptische Kirche in Kairo wurden zu Grabe getragen.

Mindestens 23 Tote

IS bekennt sich zu Anschlag auf Kopten in Kairo 

Kairo - Mindestens 23 Menschen starben am Sonntag bei dem Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Kairo. Jetzt bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) dazu.

Es habe sich um einen Selbstmordanschlag durch einen Anhänger des „Kalifats“ gehandelt, hieß es in einer Mitteilung des IS im Internet. Auch das IS-Sprachrohr Amak berichtete von einem „Märtyrer des Islamischen Staates“, der den Anschlag ausgeführt habe. Die Mitteilung ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Der Anschlag gehört zu den schwersten der vergangenen Jahre gegen die christliche Minderheit in Ägypten. Der ägyptische Ableger der Terrormiliz operiert in dem Land vor allem auf der Sinai-Halbinsel, führte in der Vergangenheit aber auch mehrere schwere Anschläge gegen Sicherheitskräfte in Kairo aus.

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dpa

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